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siehe auch GDI | FSI | HPI
| Common Rail |
Otto -
Benzindirekteinspritzung
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strahlgeführt

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Kraftstoff wird (beim Ansaugen) in unmittelbarer Nähe der Zündkerze
eingespritzt und verdampft dort,
exakte Positionierung von Zündkerze und Einspritzdüse
(vertikal) sowie eine präzise Strahlausrichtung erforderlich, um das Gemisch zum
richtigen Zeitpunkt entzünden zu können, Zündkerze ist einer Wärmewechselbelastung
ausgesetzt, Einspritzdüsen meist mit Drallscheiben zur besseren
Verwirbelung, hohe Drücke von 200 bar;
strahlgeführte Brennverfahren werden als Zukunft bei der BDE angesehen, es ist kein
zerklüfteter Kolben (thermodynamische Probleme im Homogenbetrieb) erforderlich wie
bei wand- und luftgeführten Systemen,
in Erprobung
erwartet für 2006 bei
BMW
System soll Leistung steigern und
Kraftstoffverbrauch senken |
wandgeführt

wandgeführt mit Tumble
wandgeführt mit Drall |
Allgemein: Einspritzdüse
seitlich, Zündkerze mittig, ausgeprägte Kolbenmulden (sog. Nasenkolben)
Die
Luft wird beim Ansaugen durch die Gestaltung von Einlasskanal und
Kolbenbodenform (Wand) in eine turbulente Strömung versetzt, je
nach Betriebszustand entweder im Ansaugtakt oder im Verdichtungstakt
eingespritzter Kraftstoff wird an Kolbenform umgelenkt, das Kraftstoff-Luftgemisch gelangt als geschlossene
zündfähige Wolke entlang der
Zylinderwand aber auch entlang dem Kolben zur Zündkerze, bei
Schichtladung nur kurze Zeitspanne vorhanden, Gemisch als geschichtete
Ladung ist spritsparend, funktioniert aber nur bei wenigen
Betriebszuständen, aufwändige Abgasnachbehandlung,
wandgeführt
also deshalb, weil der Benzinstrahl durch Kolbenform und Zylinderwand zur
Zündkerze umgelenkt wird
Unterschied:
Ist
die Rotationsbewegung mit horizontaler Achse wird der Begriff walzenförmig
oder tumble
verwendet - Beispiel: Mitsubishi
GDI
Ist
die Rotationsbewegung dagegen mit vertikaler Achse spricht man von Drall
oder swirl
- Beispiel: Mercedes
CGI
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luftgeführt

luftgeführt mit Walze |
Prinzipiell
funktioniert dieses System wie bei den wandgeführten Varianten.
Beim
Ansaugen der Luft entsteht eine walzenförmige oder drallförmige Luftströmung,
die durch die Kolbenbodenmulde in Richtung Zündkerze umgelenkt
wird;
es erfolgt
jedoch beim Einspritzen kaum eine Wandbenetzung, der in die Luftströmung schräg eingespritzte Kraftstoff
gelangt mit dieser Strömung
als geschlossene fette Wolke zur Zündkerze, die Kolbenform hilft hier mit
die Kolbenbodenmulde ist Strömungsmulde,
der Kolben ist als Nasenkolben ausgeführt, er dient zur Lenkung des Luftstroms,
es entsteht weniger HC als bei wandgeführtem
System, Zeit zur Gemischaufbereitung ist noch kürzer als bei
wandgeführtem System
Der Unterschied zur wandgeführten
Variante liegt darin, dass nur die Luft vom Kolben umgelenkt
wird und der Kraftstoff durch die Luftströmung zur Zündkerze geführt
wird
Beispiel:
FSI-Motoren von VW und AUDI
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Diesel -
Diesel-Direkteinspritzung
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luftverteilend
© Bosch
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Kraftstoff
wird durch eine Mehrlochdüse fein zerstäubt in die verdichtete Luft
eingespritzt, das Gemisch bildet sich in der Luft, es entsteht kaum eine
Wandbenetzung;
harter Lauf des Motors, Kaltstarthilfe nicht erforderlich,
in etwa gleichbedeutend wie die strahlgeführte Verbrennung beim Benzin-DI,
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wandverteilend
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Mittenkugel-Brennraum-Verfahren,
MAN-M-Verfahren:
Angesaugte
Luft wird in gewundenem Ansaugkanal in eine Drallbewegung versetzt, der
durch eine ein- oder Zweilochdüse, kaum zerstäubte, eingespritzte
Dieselkraftstoff bildet einen dünnen Kraftstofffilm auf der kugelförmigen
Kolbenmuldenwand, von der er schichtweise abdampft. Dies führt zu
einer weichen Verbrennung und einem ruhigen Lauf. Der Motor ist als
Vielstoffmotor einsetzbar. Der Kolben muss durch einen Ölstrahl
gekühlt werden. Das Abgasverhalten ist schlecht.
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Diesel - Indirekte
Einspritzung (Geteilte Brennräume)
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Vorkammer-Verfahren
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Frühere
Mercedes-Diesel
Etwa
ein Drittel des Verdichtungsraumes wird von der Vorkammer gebildet,
Kraftstoff wird mittels Zapfendüse in die Vorkammer gespritzt, Kraftstoff
verbrennt nur teilweise, Flamme wird über Kanäle in den Hauptbrennraum
gedrückt, es entsteht eine
weiche Verbrennung, Glühkerzen erforderlich
(im Bild 1 = Einspritzdüse, 2 = Vorkammer,
3 = Glühstift) |
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Wirbelkammer-Verfahren

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Frühere
Diesel-Motoren
Luft
wird beim Verdichten fast vollständig über einen tangentialen
Verbindungskanal vom Zylinder in die kugelförmige Wirbelkammer verdrängt,
es entsteht ein starker Wirbel, in diesen Drall wird der Kraftstoff
eingespritzt, das brennende Kraftstoff-Luftgemisch strömt in den
Hauptbrennraum hinüber, Motor läuft etwas härter als Vorkammer-Motoren,
Glühkerze erforderlich
(im Bild 1 = Einspritzdüse, 2 =
Wirbelkammer, 3 = Glühstift) |
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Aufgeladene
Direkteinspritzmotoren
haben einen höheren Wirkungsgrad und arbeiten deshalb
wirtschaftlicher
als Kammermotoren.
Sie
haben einen sehr kompakten Brennraum, der meist in den Kolbenboden
verlegt ist. Die gute Durchwirbelung
der Luft wird zum einen durch die Quetschspalten, die um die Kolbenmulde
vorhanden sind und durch den Drall in den Einslasskanälen
erreicht.
Der Kraftstoff wird bei diesem Verfahren durch
eine Lochdüse, gegenüber Zapfendüsen
bei Kammermotoren, im
Brennraum gleichmäßig verteilt.
Die Anzahl der Bohrungen reicht bis zu
12 Bohrungen.
Vorteile:
-
Geringe Wärmeverluste,
wegen geringer Brennraumoberfläche,
-
geringerer Kraftstoffverbrauch,
-
keine Vorglühanlage zum Starten erforderlich.
-
hoher
Einspritzdruck ist Vorteil da hierdurch kleinere Tröpfchen erreicht
werden und so eine bessere Durchmischung stattfindet
-
mehrere
(z.B. 9) weiche Kraftstoffkeulen, die in den Brennraum eingespritzt
werden - die Gemischbildung ist dann relativ gut -
-
der
rauhe
Lauf ist heutzutage mit Voreinspritzung kontrollierbar geworden
(eine kleine Menge Diesel wird voreingespritzt und ermöglich es so
der Haupteinspritzmenge in einen Hochdruckbereich mit ausreichend Wärme
und laufender Verbrennung einzudringen - der Dieselschlag durch die
verzögerte Kraftstoffumsetzung kann so vermieden werden
Nachteile:
Hoher
Einspritzdruck erforderlich (ab 300 bar), schlechtere Gemischbildung,
rauer harter Lauf durch schnellere Verbrennung, kraftstoffempfindlich.
Sie
kommen daher in allen NKW zum Einsatz, heute
auch
im PKW.
Die
Nebenkammermotoren eigneten sich infolge
des geringeren Motorgeräusches besser für
PKW
bei denen der Fahrkomfort auch eine wesentliche Rolle spielte. Ferner
hatten sie
niedrigere
Herstellungskosten und verursachten niedrigere Schadstoffemissionen
(HC
und NOx).
Aber
wegen des Kraftstoffmehrverbrauches von ca. 15% durch
Ladungswechselverluste und durch die moderne Technik
wurden
sie immer mehr durch Motoren mit direkter Einspritzung ersetzt.
Beide
Versionen sind gegenüber dem Ottomotor
besonders im Teillastbereich sparsamer
(keine
Drosselklappe). Der Dieselmotor eignet sich hervorragend für die
Abgasturboaufladung.
Diese erhöht beim Dieselmotor nicht nur die Leistungsausbeute und
verbessert
somit den Wirkungsgrad, sondern vermindert zudem die Schadstoffe im
Abgas und
das
Geräusch.
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Außerdem
ist der Dieselmotor zur Verbrennung von alternativen Kraftstoffen z.B.
Rapsöl
geeignet.
Hierfür muss allerdings vom Hersteller eine Freigabe vorhanden sein,
gegebenenfalls
muss die Einspritzausrüstung umgerüstet werden.
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Mit HCCI zum sauberen Motor
Wachsende Verkehrsströme erfordern immer strengere Abgasnormen:
Berliner Forscher arbeiten an einem neuen Brennverfahren, um die
Dieselmotoren für Pkw noch sauberer zu machen. Ein erster Prototyp des so
genannten HCCI-Motors existiert bereits.
HCCI steht für Homogeneous Charge Compression
Ignition. "Darunter verstehen wir ein neues
Verbrennungsverfahren, bei dem der in den Brennraum eingespritzte
Kraftstoff dort verdampft und sich schon vor der Zündung weitgehend
homogen mit der Verbrennungsluft mischt", erläutert Helmut Pucher,
Professor für Verbrennungskraftmaschinen an der TU Berlin.
"Dieses homogene Gemisch wird sodann über die Verdichtung
kontrolliert gezündet. Bisher erreicht der Kraftstoff im Brennraum eines
normalen Dieselmotors nicht überall die erforderliche Durchmischung, um
mit der Luft schadstoffarm zu verbrennen. Dadurch entstehen an manchen
Stellen im Brennraum sehr hohe Verbrennungstemperaturen, bei denen sich
die schädlichen Stickoxide bilden." Im HCCI-Motor liegt die
Verbrennungstemperatur deutlich niedriger als im herkömmlichen
Dieselmotor, der Spitzen von über 2000 Grad Celsius erreichen kann.
"Um den Verbrennungsprozess zu regeln, nutzen wir unter anderem die
Abgasrückführung", fügt Pucher hinzu. "Bei relativ geringer
Motorlast, wie sie im Stadtverkehr benötigt wird, werden die Werte für
Stickoxide deutlich gedrückt - bei gleichem Verbrauch wie ein normaler
Dieselmotor."
Der HCCI-Motor stellt erhöhte Anforderungen an die Sensorik und die
Motorsteuerung, denn die Verbrennung muss in jeder Phase des Motorbetriebs
optimal ablaufen. "Dazu brauchen wir neue Steuerkonzepte wie das so
genannte zylinderdruckbasierte Motormanagement", erklärt Pucher.
"Unsere Stärke ist es, die Prozesse im Motor in Echtzeit zu
simulieren, um daraus neue Regelkonzepte abzuleiten."
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Die künftigen Abgas-Grenzwerte liegen für
Diesel-Motoren in den wichtigsten Fahrzeugmärkten bei nur noch zehn bis 20
Prozent der aktuellen Werte. Aus heutiger Sicht lässt sich abschätzen,
dass die angestrebte Partikelreduktion wohl mit Abgasfiltersystemen
erreichbar ist, die Stickoxid-Vorgaben (NOx) jedoch eine Verringerung der
Rohemission erfordern. Deshalb wird weltweit sehr intensiv an
verschiedenen, neuartigen Brennverfahren wie HCCI (Homogeneous Charge
Compression Ignition), HCLI (Homogeneous Charge Late Injection), HPLI (Highly
Premixed Late Injection), DCCS (Dilution Controlled Combustion System)
geforscht, die sich alle durch sehr niedrige NOx-Emissionen auszeichnen.
Allen genannten Verfahren ist eines gemeinsam: Die Zündung erfolgt in
Abhängigkeit des aktuellen Gemischzustands. (Beru) |
Lesen Sie auch die Berichte zu GDI
| FSI | HPI | Common
Rail |
Quellen: H. Kopany (Bosch), LUI (zum Thema: Dieseldirekteinspritzung),
auto-motor-sport , Beru, TU-Berlin,
Weitere
Informationen zur Verbrennung und zum Diesel finden Sie in den Heften aus der
gelben Reihe von Bosch:

Johannes
Wiesinger bearbeitet:
27.08.2011
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