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HPI - Benzindirekteinspritzung PSA (Citroen/Peugeot)


im Citroen C5 und Peugeot 406


Die 

HPI (High-Pressure Direct-Injection Petrol Engine) 

von Peugeot und Citroen arbeitet mit 2 Betriebsarten.

  • bis 3500 1/min im Schichtladebetrieb für ein mageres Gemisch
  • ab 3500 1/min im Homogenmodus (l=1)

im Schichtladebetrieb

  • die Frischluft erhält einen Drall (Tumble)
  • Drosselklappe ist weit geöffnet
  • im Leerlauf 20° (bei Saugern 8-10°)
  • durch die exzentrische Kolbenbodenmulde wird der Kraftstoff zur Zündkerze umgeleitet
  • der Kraftstoff wird unter hohem Druck eingespritzt (seitliche Einspritzdüse)
  • 30 - 100 bar variabler Druck (lastabhängig: Volllast 100 bar, Schalten 30 bar)
  • es entsteht ein feines Kraftstoff-/Luftgemisch (Verhältnis 30:1)
  • im Kern fett, außen mager (wandgeführtes Brennverfahren)
  • Magerverbrennung = niedriger Verbrauch

das Abgas
  • durch niedrige Brennraumtemperaturen bereits 70% weniger Stickoxyde (NOx)
  • restliche 30% durch Abgasrückführung (AGR)
  • das NOx ist nur bei l=1 bzw. fettem Gemisch reduzierbar
  • kleiner Vorkat: CO und HC
  • großer NOx-Kat: 3-Wege-Kat und NOx-Speicher
  • alle 60 s wird 3 s freigebrannt
  • NOx-Sensor erkennt Sättigung des Kats

 

Katalyse

ähnliches Prinzip von Bosch


Quellen: Peugeot, Bosch


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von Johannes Wiesinger

bearbeitet: 19.02.2015

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