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www.kfztech.de Abgas  

Unverbrannte Kohlenwasserstoffe (HC)

Entstehung im Automobil:

Diesel- und Ottokraftstoffe setzen sich aus Gemischen verschiedener Kohlenwasserstoffe zusammen; sie bestehen also aus Verbindungen von Kohlenstoff- und Wasserstoffatomen. Abgekürzt und vereinfacht werden diese als HC bezeichnet.

Da eine Verbrennung leider nie ganz vollständig abläuft, gelangt auch ein kleiner Anteil unverbrannter Kohlenwasserstoffe über das Abgas ins Freie. Ein weiterer Teil gelangt durch Verdunstung von Kraftstoff in die Atmosphäre.

Eigenschaften

Zusammen mit Stickoxid und Sonneneinstrahlung verwandelt sich HC in schleimhautreizende organische Verbindungen um, die maßgeblich am Entstehen von Sommersmog beteiligt sind. Manchen Kohlenwasserstoffverbindungen (Aromatische HC: Benzol) werden krebserregende Eigenschaften nachgesagt, von anderen wiederum sind keine gesundheitsschädigende Eigenschaften bekannt. HC kann je nach Zusammensetzung geruchlos, bzw. süßlich riechend sein.

Anders als beispielsweise Kohlenmonoxid sind die Kohlenwasserstoffe keine eindeutig definierten Verbindungen, sondern bezeichnen eine Vielzahl von verschiedenen Verbindungen, die in - lokal wirksame - "Nicht-Methan-Kohlenwasserstoffe" (NMHC) und das global wirkende Methan eingeteilt werden.

  Diagramm HC Emissionen

HC Emissionen

Anteil am Straßenverkehr

Der Straßenverkehr trägt nur noch einen kleinen Anteil der gesamten HC-Emissionen, der seit Einführung der Katalysatortechnik bei dieser Quelle permanent sinkt. So gingen im Jahr 1998 in Deutschland "nur" acht Prozent des HC-Emissionen auf das Konto des Straßenverkehrs. Die größten HC-Emittenten sind die Abfallwirtschaft, die Landwirtschaft und die Brennstoffverarbeitung und -verteilung. Den größten Anteil an den NMHC-Emissionen hatten die Lösemittel mit 57 Prozent (1998).

 

siehe auch: | CO | NOx | SO2 | Partikel | Katalysator | Kraftstoffe |

Quelle: TU Wien









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Johannes Wiesinger
bearbeitet: 19.02.2015

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