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Benzin-Direkteinspritzung
(BDE) |
- Zusammenfassung und Vergleich:
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Benzineinspritzsysteme | GDI | FSI
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Benzin-DI Übersicht | HPI |
Brennverfahren
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Indirekte
Einspritzung |
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Einspritzung
vor das Einlassventil/Saugrohr |
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Einspritzventil
direkt über dem Brennraum (GDI) bzw. unter dem Einlasskanal im
Zylinderkopf (FSI) |
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| durch die Verdampfung des Kraftstoffs im Brennraum wird der Umgebung Verdampfungswärme entzogen (Kühlschrank-Prinzip) - dies führt zu einer stärkeren Innenkühlung: das Verdichtungsverhältnis kann angehoben werden (Audi 11,5:1) bereits im Homogenbetrieb!! | geringere Innenkühlung, niedrigeres Verdichtungsverhältnis, niedrigerer Wirkungsgrad |
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Vermischung
von Kraftstoff und Luft im Saugrohr |
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Zündfähigkeit
beschränkt, stöchiometrisches Verhältnis von 14,7:1 erforderlich
(Kat!) |
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Im
Teillastbetrieb (geringe Leistung) starke Drosselung erforderlich:
schlechtere Verbrennung, schlechter Teillastverbrauch, Drosselklappe
stört, |
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Bei
Volllast Anfettung |
Nachteil der Direkteinspritzung:
| Schichtladung = Luftüberschuss bei Teillast = hoher NOx-Anteil im Abgas | |
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NOx- |
Abgasrückführung |
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Bei Speicherung des NOx im Kat (Laden) - Umwandlung in N2 - Zur Entladung des Kats kurzzeitige Anfettung u. Temperaturerhöhung des Motors erforderlich. |
(30%-40% AGR-Rate) führt zur Senkung der Brennraumtemperatur, vermindert Ladungswechselverluste und verbessert den Wirkungsgrad |
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Schwefel im Kraftstoff führt zu schädlichen Ablagerungen im Speicher-Kat, macht eine Regeneration des Kats erforderlich |
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Anfettung des Motors erforderlich, erhöht aber den Verbrauch |
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Fazit:
Die Benzin-Direkteinspritzung scheint die bessere Lösung für die Zukunft zu werden. Sie wird voraussichtlich mittelfristig die indirekte Einspritzung ablösen, analog zur Entwicklung beim Diesel. Die Probleme sind aber nicht einfach zu lösen. Welcher Lösungsweg der bessere sein wird, muss sich zeigen. Der Weg zum schwefelarmen Kraftstoff ist bereits vorgezeichnet, allein die Umsetzung innerhalb Europas und der restlichen Welt geht etwas langsam voran (Die moderne Dieseltechnologie verlangt auch schwefelarmen Kraftstoff). Seit 2003 bieten alle deutschen Tankstellen schwefelarmen Kraftstoff (<10 ppm) an.
Übrigens: s.a. Feldversuch mit schwefelfreiem Kraftstoff
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Die Praxis hat in den ersten Jahren der Einführung des Benzin-Di aber auch gezeigt, dass die versprochenen Verbrauchs-Einsparungen nicht gehalten werden konnten. Nur im Schichtlademodus entwickelt der DI sein wahres Können. Dies wird aber im Fahralltag nicht immer erreicht. Hier ist natürlich auch ein Umdenken des Fahrers nötig, der sein Gaspedal und seinen Schalthebel richtig einsetzen müsste. Einige Hersteller verzichten deshalb auf den Schichtlademodus und fahren nur im Homogenbetrieb. Viel verspricht man sich auch von der strahlgeführten Einspritzung des Benzins, die nicht die Nachteile des zerklüfteten Brennraums hat. (s.a. Brennverfahren)
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Siemens Piezodüse für die BDI |
Der Tipp für den praktischen Unterricht:
Motormanagement-Lehrsystem
car-ject
Steuergerät tryset
Wiesinger
Bearbeitet:
24.11.09