Zusammenfassung
und Vergleich:
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Es soll versucht werden, die die direkte und die indirekte
Benzineinspritzung gegenüber zu stellen und zu vergleichen. Welche
Vorteile und welche Nachteile bieten die Benzindirekteinspritzer?
Luftströmung im Zylinder - Vergleich direkte und indirekte
Einspritzung
Direkte
Einspritzung
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Indirekte
Einspritzung
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Einspritzung
in den Brennraum
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Einspritzung
vor das Einlassventil/Saugrohr
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Einspritzventil
direkt über dem Brennraum (GDI) bzw. unter dem Einlasskanal im
Zylinderkopf (FSI)
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Einspritzventil
im Saugrohr
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durch
die Verdampfung des Kraftstoffs im Brennraum wird der Umgebung
Verdampfungswärme entzogen (Kühlschrank-Prinzip) - dies führt zu
einer stärkeren Innenkühlung: das Verdichtungsverhältnis kann
angehoben werden (Audi 11,5:1) bereits im Homogenbetrieb!
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geringere
Innenkühlung, niedrigeres Verdichtungsverhältnis, niedrigerer
Wirkungsgrad
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Ansaugung
von Luft in den Brennraum, Luft wird durch Drallkanal (GDI) bzw.
Tumblebleche (FSI) verwirbelt bzw. geschichtet, Einspritzung erst am
Ende des Verdichtungstaktes (Ausnahme Volllast)
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Vermischung
von Kraftstoff und Luft im Saugrohr
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Schichtladebetrieb:
an der Zündkerze entsteht immer ein zündfähiges Gemisch, ansonsten
verschiedenste Mischungsverhältnisse im Brennraum bis hin zu reiner
Luft
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Zündfähigkeit
beschränkt, stöchiometrisches Verhältnis von 14,7:1 erforderlich
(Kat!)
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Verbrennung
auch bei Luftüberschuss, besserer Wirkungsgrad
da Wärmeverluste an der Brennraumwand durch die isolierende Luft
vermieden werden, Drosselklappe kann weit geöffnet werden, deshalb geringere
Drosselverluste und dadurch niedrigerer
Verbrauch
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Im
Teillastbetrieb (geringe Leistung) starke Drosselung erforderlich:
schlechtere Verbrennung, schlechter Teillastverbrauch, Drosselklappe
stört,
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Bei
höherer Teillast und Volllast homogenes Gemisch (gleichmäßig verteilt), Einspritzung
während Ansaugen, höhere Zylinderfüllung, niedrigere
Verdichtungstemperatur, dadurch höhere Verdichtung (12:1) möglich,
besseres Drehmoment und Leistung
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Bei
Volllast Anfettung
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Größter Nachteil der Direkteinspritzung:
Schichtladung
= Luftüberschuss bei Teillast =
hoher NOx-Anteil im Abgas
Deshalb sind bei
Benzindirekteinspritzern grundsätzlich sehr aufwändige
Maßnahmen zu treffen, um den Stickoxidanteil zu senken.
Maßnahmen:
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Bei
Speicherung des NOx im Kat (Laden) - Umwandlung in N2 -
Zur
Entladung des Kats kurzzeitige Anfettung u. Temperaturerhöhung des
Motors erforderlich.
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(30%-40% AGR-Rate) führt zur Senkung der Brennraumtemperatur, vermindert
Ladungswechselverluste und verbessert den Wirkungsgrad
Schwefel
im Kraftstoff führt zu schädlichen Ablagerungen im Speicher-Kat, macht
eine Regeneration des Kats erforderlich Anfettung
des Motors erforderlich, erhöht aber den Verbrauch |
Fazit:
Die Benzin-Direkteinspritzung scheint die bessere Lösung für die Zukunft zu werden. Sie wird voraussichtlich mittelfristig die indirekte Einspritzung ablösen, analog zur Entwicklung beim Diesel. Die Probleme sind aber nicht einfach zu lösen. Welcher Lösungsweg der bessere sein wird, muss sich zeigen. Der Weg zum schwefelarmen Kraftstoff ist bereits vorgezeichnet, allein die Umsetzung
in der restlichen Welt geht etwas langsam voran (Die moderne Dieseltechnologie verlangt auch schwefelarmen Kraftstoff). Seit 2003 bieten alle deutschen Tankstellen schwefelarmen Kraftstoff (<10 ppm) an.
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Die
Praxis hat in den ersten Jahren seit der Einführung des Benzin-Di aber auch
gezeigt, dass die versprochenen Verbrauchs-Einsparungen nicht gehalten werden
konnten. Nur im Schichtlademodus entwickelt der DI sein wahres Können. Dies
wird aber im Fahralltag nicht immer erreicht. Hier ist natürlich auch ein
Umdenken des Fahrers nötig, der sein Gaspedal und seinen Schalthebel richtig
einsetzen müsste.
Einige Hersteller
verzichten deshalb auf den Schichtlademodus und fahren nur im
Homogenbetrieb.
Viel verspricht man sich auch von
der strahlgeführten Einspritzung des Benzins, die nicht die Nachteile des
zerklüfteten Brennraums hat. (s.a.
Brennverfahren)
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Siemens
Piezodüse für die BDI
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