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Stickoxide (NOX) |
Stickstoffmonoxid (NO), Distickstoffoxid (N2O) und Stickstoffdioxid (NO2) sind Bestandteile der Stickstoffoxide (NOx), die unter anderem bei Verbrennungsprozessen mit hohen Temperaturen entstehen - beispielsweise in Kraftfahrzeugen, in Kraftwerken und der Industrie. Verbindungen aus N und O werden in der Regel zusammengefasst und als NOX bezeichnet.
NO ist ein farb-, geruch- und geschmackloses Gas, das sich in der Umgebungsluft langsam zu Stickstoffdioxid NO2 umwandelt. NO ist ein Blutgift, das zu Lähmungserscheinungen führen kann.
Stickstoffdioxid (NO2) ist ein rotbraunes Gas mit stechendem Geruch, das an der Ozonbildung beteiligt ist. Es kann in hohen Konzentrationen zur Reizung der Atemwege des Menschen führen. Außerdem bildet sich aus NO2 Salpetersäure, einer der Verursacher von "Saurem Regen".
N2O ist ein farbloses Gas, es dient als Betäubungsmittel, besser bekannt als Lachgas.
Diagramm
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Der Anteil des Straßenverkehrs
an den NOx-Emissionen in Deutschland betrug 1998 45 Prozent, der
absolute Wert in diesem Segment hat sich seit 1980 allerdings halbiert und wird
in den nächsten zehn Jahren weiter abnehmen. Starke Reduktionen von NOx-Emissionen
fanden auch im Bereich der Kraft- und Heizwerke statt, früher die größten
Verursacher von Stickstoffoxid-Emissionen.
Ein spezieller Aspekt der Stickstoffoxide in Zusammenhang mit moderner
Motorentechnik ist der Zielkonflikt zwischen Verbrauchsreduktion einerseits und
der Reduktion von NOx-Emissionen andererseits. Effiziente Motoren
haben eine hohe Verbrennungstemperatur und produzieren damit mehr NOx.
siehe auch: | CO
| HC | SO2 | NOx
| Partikel | Katalysator
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Quelle: TU Wien
Wiesinger
bearbeitet am: 24.11.09