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Winterreifentests 2015 ADAC und 2013 GTÜ

22.09.2015

ADAC-Winterreifentest 2015: Fünf Modelle sind „gut“

kfztech.de zeigt Ihnen die Ergebnisse des ADAC Winterreifentests. Autofahrer können zufriedenstellende Reifen auch im Mittelfeld finden / 35 Modelle in zwei Größen auf dem Prüfstand

 Reifen im Schnee

Der ADAC testete 35 Winterreifen in 2 Größen - Bild: Copyright Wolfgang Grube

Viele Reifenhersteller nehmen leichte Schwächen bei Nässe in Kauf, um die Leistungsfähigkeit ihrer Produkte auf Schnee und Eis, trockener Fahrbahn sowie bei Rollwiderstand und Verschleiß zu verbessern. Das ist das Ergebnis des Winterreifentests 2015 von ADAC und Stiftung Warentest. Das ADAC-Urteil „gut“ wurde fünfmal vergeben. Mit 25 von 35 getesteten Modellen erhielt ein Großteil der Produkte das Urteil „befriedigend“. „Ausreichend“ gab es einmal, mit „mangelhaft“ wurden vier Modelle bewertet. Wer beim Reifenkauf Preise vergleicht und seine Fahrgewohnheiten berücksichtigt, kann auch bei neuen Modellen ein Schnäppchen machen.

Winternacht

Die Reifen zeigten verbesserte Eigenschaften in Eis und Schnee - Bild: Copyright Wolfgang Grube

Die Hersteller haben bei der Entwicklung neuer Pneus mit einem Zielkonflikt zu kämpfen, weil ein bestmögliches Abschneiden bei Nässe physikalisch im Widerspruch zu praktisch allen anderen Leistungsmerkmalen eines guten Winterreifens steht. Ein Beispiel: Während für ein optimales Verhalten bei Nässe tiefe längliche Rillen im Reifen nötig sind, die ein Aufschwimmen des Fahrzeugs bei Nässe verhindern, sind für gute Griffigkeit auf Schnee eher Querrillen gefragt. Tiefe Längsrillen für Nässe stehen außerdem im Konflikt zu stabilem Kurvenverhalten auf trockener Fahrbahn. Im Ergebnis entwickeln die Hersteller ausgewogene Reifen ohne Leistungsspitzen bei einzelnen Kriterien, die im Winterreifentest des ADAC daher eher durchschnittlich abschneiden.

 Besonders ausgewogen und auf hohem Niveau sind bei den Winterreifen in der Dimension 165/70 R14T (Kleinwagen, zum Beispiel VW Polo) der Goodyear UltraGrip 9 und der Michelin Alpin A4, die beide mit der Gesamtnote 2,2 („gut“) bewertet werden. Der Goodyear UltraGrip 9 erreicht die Bestnote bei Nässe und verursacht einen geringen Spritverbrauch, der Michelin Alpin A4 erzielt im Verschleiß die höchste Laufleistung. Mit der Gesamtnote 2,3 („gut“) hat außerdem der Dunlop Winter Response 2 abgeschnitten, der Bestnoten auf Schnee und Eis sowie beim Spritverbrauch erzielte. Bei den Winterreifen der Dimension 205/55 R16H (untere Mittelklasse, zum Beispiel VW Golf) hat der Continental ContiWinterContact TS 850 mit der Gesamtnote 2,0 („gut“) abgeschnitten. Er erzielte Bestnoten bei Nässe, Schnee und beim Verschleiß. Ebenfalls mit „gut“ bewertet (Gesamtnote: 2,4) wurde der Yokohama W.drive V905 mit Bestnote auf trockener Fahrbahn.

 

Ergebnisse des Winterreifentest im Einzelnen:

Kleinwagen   Untere Mittelklasse

Quelle: Pressetext und Bilder ADAC

16.09.2013

GTÜ-Winterreifentest 2013: Starke Leistung von den Kleinen

 

Ergebnisse aus dem Test 2013:

185/60 R 15   225/45 R 17

Das neue EU-Reifenlabel zeigt die Effizienz eines Pneus an. Ob er bei Eis und Schnee brauchbar ist, zeigt es leider nicht. Genau diese Wintertauglichkeit haben GTÜ, ACE und ARBÖ an Winterreifen der Größe 185/60 R 15 untersucht.

Kleinwagen sind günstig in der Anschaffung und im Unterhalt. Oft sind diese auch nicht mehr neu und werden als billige Gebrauchte von Fahranfängern genutzt. Dann wird an Wartung und Zubehör gerne gespart. Doch die "Geiz ist geil"-Mentalität hat auch Grenzen – nämlich dann, wenn es um die Fahrsicherheit im Winter geht.

GTÜ Winterreifentest 2013

Quelle: GTÜ

Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung hat zusammen mit dem Autoclub ACE und dem österreichischen Automobilclub ARBÖ neun aktuelle Winterreifen der Größe 185/60 R 15 aus dem gehobenen Preissegment im harten Praxiseinsatz getestet.

Hinweis: Der unter der Bezeichnung "Firestone Winterhawk 2 EVO" getestete Reifen kommt als "Firestone Winterhawk 3" auf den Markt!

Auch die "kleinen" Reifen überzeugen

Erfreuliches Ergebnis: Die in den letzten Jahren erzielten Verbesserungen bei den Premium-Reifen wurden von den Herstellern auch auf die preissensiblen, kleinen Dimensionen übertragen. So überzeugt vor allem der neue TS 850 von Continental in der Summe mit sehr ausgewogenen Leistungen auf Schnee, Nässe und trockener Straße. Auch hinsichtlich der Umweltkriterien wie Rollwiderstand und Vorbeifahrgeräusch hat der Conti die Nase vorn. Mit einem vom Verband der Reifenindustrie ermittelten Durchschnittspreis für vier Reifen von 324 Euro ist der Conti aber auch der zweitteuerste Reifen im Test.

Nur einen Hauch schwächer auf Nässe und bei den Umweltkriterien, dafür aber geringfügig haftfreudiger auf Schnee, schneidet der überarbeitete Dunlop Winter Response 2 ebenfalls mit der Bewertung "sehr empfehlenswert" ab. Preislich liegt dieser Reifen pro Satz auch nur zehn Euro unter dem Conti. Der laut Reifenverband teuerste Reifen, der schon etwas länger auf dem Markt befindliche Michelin Alpin A4 (346 Euro/Satz), muss sich diesmal mit dem dritten Platz begnügen. Eine etwas höhere Geräuschentwicklung und die etwas schwächeren Leistungen auf Nässe kosten den Sieg.

Das zeigt, dass auch bei den kleinen Reifen die Entwicklung von Jahr zu Jahr fortschreitet. Auch in diesem Segment haben die Hersteller die Herausforderung angenommen. Denn auch hier besteht nach wie vor der Zielkonflikt zwischen Nasshaftung und Rollwiderstand, zwischen Grip im Schnee und der Haftung auf trockener Straße. Von immer neuen Gummimischungen und weiter optimierter Profilgestaltung profitieren jetzt auch die kleinsten unter den gängigen Größen.

Dass Gutes nicht immer sehr teuer sein muss, zeigt der ebenfalls weiterentwickelte Firestone Winterhawk 3. Zum Preis von ca. 266 Euro pro Satz erhält der Kleinwagenfahrer hier einen Reifen, der zwar auf Schnee nicht die optimale Leistung bringt, dafür aber in den anderen Disziplinen keine wesentlichen Schwächen zeigt. Ein verdienter vierter Platz und das Prädikat "Preis-/Leistungssieger" sind der Lohn der Mühen.

 

 Wahl des richtigen Winterreifens:

Welcher Winterreifen gut ist und welcher schlecht, testet nicht nur jedes Jahr der ADAC. Preisvergleiche und Testberichte von Verbrauchern zu aktuellen Winterreifen gibt's bei Yopi.de.

GTÜ-Winterreifentest 2013 - Platzierungen in der Gesamtwertung

  1. Continental TS 850: sehr empfehlenswert (Testsieger)

  2. Dunlop Winter Response 2: sehr empfehlenswert

  3. Michelin Alpin A4: empfehlenswert

  4. Firestone Winterhawk 3: empfehlenswert (Preis-Leistungssieger)

  5. Nokian WR D3: empfehlenswert

  6. Goodyear Ultra Grip 8: empfehlenswert

  7. Pirelli Winter Snowcontrol 3: empfehlenswert

  8. Vredestein Snowtrac 3T: empfehlenswert

  9. Fulda Montero 3: bedingt empfehlenswert

Video zum Winterreifentest der GTÜ


 

Quelle Text und Bild: GTÜ, Video snacktv


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redaktionell bearbeitet: Johannes Wiesinger

geändert: 26.07.2016