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Nähere Einzelheiten zur Berechnung der Leistungsformel |
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Die
Leistung, die sich durch die Einwirkung des Gasdrucks auf die Kolben in den
Arbeitszylindern ergibt, heißt „indizierte Leistung“ oder „Innenleistung“
(Pi). Da sich der Gasdruck während eines Arbeitstakts ändert,
rechnet man mit einem auf die Kolbenfläche wirkend gedachten mittleren
Arbeitsdruck oder mittleren indizierten Kolbendruck (pi).
Allgemein ist ja bekanntlich
„Leistung = Kraft mal Weg durch Zeit“ ( P = F x s / t)
oder anders ausgedrückt
„Kraft mal Geschwindigkeit“ (P = F x v).
Bei Drehbewegungen ist der Kraftweg
eine Kreisbahn und die Geschwindigkeit gleich der Umfangsgeschwindigkeit.
Setzt
man zunächst in die Gleichung P
= F x v
(Leistung
= P in W, F = Kraft in N, v = Geschwindigkeit in m/s)
für
v
die Umfangsgeschwindigkeit π
x d x n / 60 ein
(d
= Durchmesser in m, n = Drehzahl in 1/min, 60 zur Umwandlung min in s)
so
ist die Leistung in Watt
Leistung
ist aber auch „in der Zeiteinheit verrichtete
mechanische Arbeit“ (P = W / t).
Setzt man nun in die obige Gleichung für d = 2 x r ein
und
für F x r
das Drehmoment (Arbeit) M,
so
ist die Leistung in Watt:
aus d wird
aus 2/60 wird

Für die Leistungsberechnung in Kilowatt
ergibt sich:
Wir
kürzen nun:
in etwa
Dies ergibt nun:
(genauer1,04719 oder 1/9549,297)
Berechnung der
Innenleistung:
Allgemein gilt ja, wie oben erwähnt
P = F x s/t.
Druck ist auch Kraft, die auf eine Fläche wirkt.
F = A x pi
(A
= Kolbenfläche = d2xPi/4; pi = siehe oben)
in daN,
Also
setzen wir wieder ein:
in daNm/s.
Da 1 daNm/s = 0,01 kW ist,
ergibt sich die Innenleistung eines Viertaktmotors in kW:
![]()
Setzt man für A (cm2)
x s (m) x z den Zylinderhubraum VH in dm3 (Liter) ein, so
ergibt sich nach Kürzung der Formel:
Da Zweitakter bei jeder Umdrehung arbeiten, ändert sich hier die Formel: es wird durch 600 geteilt.
Wiesinger
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