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Wetter und Klima  / Atmosphäre


Treibhauseffekt | Klimaschutz

Unterscheidung der Begriffe Wetter und Klima

Was ist Wetter?


Wetter ist eine Art Momentaufnahme des Zustandes der Atmosphäre,

oder genauer der Troposphäre, der untersten Schicht der Atmosphäre mit einer Dicke von ca. 10 km. Dieser Zustand wird durch Messgrößen wie Temperatur, Feuchtigkeit, Windgeschwindigkeit usw. beschrieben, wie sie vielen in Form der Wettermeldungen bestimmter Messstationen bekannt sind.

Wetter wird aber auch in seinem vergangenen Verlauf betrachtet (Analyse) und für die Zukunft vorhergesagt (Prognose), wobei die typische zeitliche Reichweite der Prognosen bei einigen Tagen liegt. International gilt die theoretische obere Grenze der Wettervorhersagbarkeit (einige Wochen) auch als Grenze der zeitlichen Reichweite des Wetterbegriffs. Im deutschen Sprachgebrauch wird bei zeitlichen Größenordnungen von Wochen bis Monaten von der "Witterung" gesprochen, z.B. für eine bestimmte (einzelne) Jahreszeit.

Beispiel:

Das Entstehen und Vergehen einer Wolke mit einer charakteristischen Zeitskala von einigen Stunden gehört zum Wetter.

Quelle: FreeStockPhotos

 

Was ist Klima?

Klima wird als Ausdruck für das Verhalten des Wetters  über eine längere Zeitspanne verwendet.

Als Zeitspanne empfiehlt die Weltmeteorologischen Organisation (WMO) mindestens 30 Jahre, aber auch Betrachtungen für Jahrhunderte, Jahrtausende usw. gelten als "Klima". Wichtig ist, dass die Variabilität der einzelnen Wetterereignisse dabei nicht untergeht; sie wird beim Klima jedoch in ihrer gesamten Statistik (Mittelwerte, Varianzen, mittlere Häufigkeiten von Extremwerten usw.) betrachtet.

Beispiel:

Das Kommen und Gehen der "Eiszeiten", das sich über eine Zeitdauer von etlichen Jahrzehntausenden abspielt ist somit ein Phänomen des Klimas.

Quelle: Planet Wissen

   Heftige Niederschläge während der Eiszeit führten zur Gletscherbildung

 


Aufbau der Atmosphäre

Aufbau der Atmosphäre 

Diese Gliederung gibt nur eine grobe Einteilung wieder.

Die Exosphäre wird bei Vorhandensein eines Magnetfeldes durch die Magnetopause begrenzt. Die äußerste Schicht ist die Exosphäre, aus der die vorwiegend atomaren beziehungsweise ionisierten Bestandteile aus dem Schwerefeld des Planeten entweichen können.

 

In der Thermosphäre dissoziieren und ionisieren die meisten Moleküle, wodurch die Temperatur deutlich ansteigt.

 

 

 

 

 

 

 



Sie wird begrenzt durch die
Mesopause.

 

In der Mesosphäre wird, vor allem durch Kohlenstoffdioxid, Energie abgestrahlt, so dass in dieser Schicht eine starke Abkühlung erfolgt.



Sie wird begrenzt durch die Stratopause.
Darüber liegt die Stratosphäre, in der die Strahlung beim Energietransport dominiert.





Sie wird begrenzt durch die Tropopause.


 An der Planetenoberfläche beginnt in der Regel die Troposphäre, in der Konvektionsströmungen vorherrschen.
 

 

Zusammensetzung der bodennahen Atmosphäre

Atmosphäre bodennah 

Luft besteht zu etwa 78% aus Stickstoff und zu etwa 20% aus Sauerstoff. Der Wasserdampfgehalt ist stark variabel und beträgt in der Nähe des Erdbodens im Mittel etwa 1%. Das Edelgas Argon trägt ebenfalls etwa 1% bei. Alle anderen gasförmigen Luftbestandteile werden als Spurengase bezeichnet.

Unter diesen hat CO2 mit etwa 380 ppm
(=parts per million, d.h. 1:1 Mio.) den größten Anteil. Ein wesentlicher Teil der CO2 Konzentration ist durch Abgase, also durch menschliche Aktivität verursacht: Vor Beginn der Industrialisierung schwankte die natürliche CO2 Konzentration im Lauf von Jahrmillionen zwischen 200 und 300 ppm, war jedoch nie so hoch wie heute.

Im ppm Bereich findet man auch die Edelgase Helium und Neon, sowie das Treibhausgas Methan.
In der nächsten Säule sind die Gase verzeichnet, deren mittlere globale Konzentration in Bodennähe in der Größenordnung 1:1 Mrd.
(ppb = parts per billion) liegt. Wasserstoff (H2), Lachgas (N2O), Kohlenmonoxid (CO), und auch Ozon (O3) weisen heute allesamt höhere Konzentrationen auf als in vorindustrieller Zeit.

Im letzten Balken findet sich eine Auswahl von Gasen, deren Konzentration wiederum um ein bis zwei Größenordnungen geringer ist (
ppt = parts per trillion, d.h. 1 : 1 Billion bzw. 1 : 1.000.000.000.000). Viele dieser Verbindungen werden (auch) durch Reaktionen in der Atmosphäre erzeugt. Insgesamt gibt es mehrere Tausend chemische Verbindungen in der Atmosphäre. Wie wichtig eine Substanz in Bezug auf ihre Umweltwirkung (Giftstoff, Treibhausgas, etc.) ist, entscheidet nicht ihre Konzentration, sondern in der Hauptsache ihre physikalischen und chemischen Eigenschaften.

 Information vom Max-Planck-Institut für Meteorologie

 
Anmerkung des Verfassers: Wenn Sie über diese Seite diskutieren wollen so können Sie dies im Forum gerne tun.


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Links

  • Gute und ausführliche Informationen bietet das Umweltbundesamt, von denen auch einige der Infos von dieser Seite stammen.

http://www.umweltbundesamt.de/klimaschutz/index.htm

  • Tolle Informationen für Schule und Bevölkerung findet man beim Klimainformationsprojekt

http://www.atmosphere.mpg.de/enid/9dfffc68da4f2be9ecafd6330549db9d,0/Service/Home_ic.html

  • Dazu gehört auch die Klimaenzyklopädie

http://www.atmosphere.mpg.de/enid/9dfffc68da4f2be9ecafd6330549db9d,0/Deutsch/KLIMAENZYKLOPaeDIE_jc.html

Quellen

Umweltbundesamt, Max-Planck-Institut für Meteorologie, Wikipedia,



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Autor: Johannes Wiesinger

bearbeitet: 19.02.2015

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