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Unterricht

Gliederung der neuen Ausbildungsberufe

Neuordnung der Berufsausbildung der fahrzeugtechnischen Berufe (seit August 2003)

Der neue Ausbildungsberuf Kraftfahrzeugmechatroniker hat den alten Kraftfahrzeugmechaniker und den Kraftfahrzeugelektriker ersetzt.

   alt:
Kfz-Mechaniker
alt: Kfz-Elektriker   
FS 2
3./4. LJ
Pkw-
Technik
Nfz-
Technik
(Kraftrad-)
Motorrad-
technik
(Tele-)
Kommuni-
kations-
technik
Rahmenlehr-
plan der Karosserie-
und Fahrzeug-
bauer,
Fachrichtung Karosserie-
instand-
haltungs-
technik
Karosserie-
instand-
haltungs-
technik
Fahrzeug-
bautechnik
Karosserie-
bautechnik
Fahrrad-
technik
Motorrad-
technik
keine
Schwer-
punkte
Schwerpunkte Fachrichtungen/Schwerpunkte Schwerpunkte
FS 1
2. LJ
Kraftfahrzeugmechatroniker Kfz-Mechaniker für Karosserie-
instandhaltung
(Arbeitstitel)
Karosserie- und Fahrzeugbauer
(Arbeitstitel)
   Mechaniker für Land-
und Bau-
maschinen-
technik
GS
1. LJ

Berufsfeld "Fahrzeugtechnik"

GS = Grundstufe | FS = Fachstufe

Der Kfz-Mechatroniker erlernt sein Handwerk über 3 ½ Jahre im wesentlichen im Handwerksbetrieb und in der Berufsschule.

Voraussetzungen zur Ergreifung des Berufes sind Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur. Man sollte Interesse und Verständnis für technische Zusammenhänge in Mechanik, Pneumatik, Hydraulik und Elektrotechnik/Elektronik besitzen.

Der Kfz-Mechatroniker ist nicht mehr den Metallberufen zugeordnet. Vom ersten Tage an erhalten alle Auszubildenden fachspezifischen Unterricht nach den neuen Ausbildungsrichtlinien.

Erstes und zweites Lehrjahr sind für alle Kfz-Mechatroniker-Berufe inhaltlich gleich.

Der Unterricht in der Berufsschule gliedert sich in Lernfelder. Ein Lernfeld umfasst alle technologischen und mathematischen Kenntnisse zum jeweiligen Thema.

Lernfelder für das erste und zweite Lehrjahr

1 Durchführen von Pflege- und Wartungsarbeiten an Fahrzeugen oder Systemen
2 Durchführen von Demontage-, Instandsetzungs- und Montagearbeiten
3 Prüfen und Instandsetzen elektrischer und elektronischer Systeme
4 Prüfen und Instandsetzen von Steuerungs- und Regelungssystemen
5 Prüfen und Instandhalten von Energieversorgungs- und Startsystemen
6 Prüfen und Instandsetzen von Motormechanik
7 Diagnostizieren und Instandhalten von Motormanagementsystemen
8 Service- und Instandsetzungsarbeiten an Abgassystemen

Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes wird vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres die Zwischenprüfung durchgeführt. Die Prüfung erstreckt sich auf die im Berufsschulunterricht entsprechend den Rahmenlehrplänen vermittelten Kenntnisse und die im Betrieb erlernten praktischen Fähigkeiten. Sie wird nicht nur den aktuellen Leistungsstand zeigen, sondern bereits Einfluss auf die spätere Gesellenprüfung haben.

Bis zum Ende des 2. Lehrjahres kann die Fachrichtung (Schwerpunkt: PKW-Technik, NKW-Technik, Motorradtechnik oder Telekommunikationstechnik) festgelegt werden. Sie unterscheidet sich entsprechend des Schwerpunktes inhaltlich und bestimmt auch die abschließende Gesellenprüfung.

Downloads

Link

Infos zum Kfz-Servicemechaniker

Kfz-Servicemechaniker/in auf dem Prüfstand

Die 2-jährige Berufsausbildung zum Kfz-Servicemechaniker erfolgt bis zum 31. Juli 2013 zur Erprobung. Vor der Überführung in einen staatlich anerkannten Ausbildungsberuf soll diese Erprobungsverordnung noch einmal auf den Prüfstand. Im Auftrag des Bundesinstitutes für Berufsbildung führen dazu das Berufsbildungsinstitut Arbeit und Technik der Universität Flensburg (biat) und das Institut Technik und Bildung der Universität Bremen (ITB) eine anonyme bundesweite Befragung bei Betrieben, Berufsschullehrer/innen, Mitarbeiter/innen in Kammern und Innungen sowie bei Auszubildenden durch. Durch eine Teilnahme an dieser Befragung können Betriebsinhaber/innen, Service- bzw. Werkstattleiter/innen oder Ausbilder/innen sicherstellen, dass die Sichtweise sowohl von ausbildenden als auch von nicht ausbildenden Betrieben in die Beurteilung und die zukünftige Ausrichtung des Ausbildungsberufes Kfz-Servicemechaniker/in einfließt. Berufsschullehrer/innen, die die Berufsausbildung im Rahmen der Befragung aus pädagogischer Sicht bewerten, können so an der Weiterentwicklung des Ausbildungsberufes mitwirken. Auch die Hinweise von Mitarbeiter/innen in Kammern oder aus den Prüfungsausschüssen der Innungen sind wichtig für die zukünftige Gestaltung des Ausbildungsberufes Kfz-Servicemechaniker/in. Auszubildende werden im Rahmen der Prüfung befragt

(Quelle: Bibb).

Über die angegebenen Links werden Sie zu den Fragebögen geleitet

  

Quelle: Gewerblich-Technisches Berufsbildungszentrum Nordhausen (H. Sturm), ISB Bayern, ZDK


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redaktionell bearbeitet: Johannes Wiesinger

geändert: 01.10.2010

 

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