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 am Beispiel des Werkstatttests des ADAC

Davor fürchten sich viele Kfz-Service Werkstätten:

Heimlich durchgeführte

Auto-Werkstatt-Tests

Kfz-Werkstätten Tests werden sowohl intern durch den Hersteller als auch, immer beliebter werdend, von den Autozeitschriften aber auch von Dekra oder ADAC durchgeführt.

Dabei wird ein herkömmliches Kundenfahrzeug anonym bei der Werkstatt zum Kundendienst vorbei gebracht. In der Regel werden dann vorher meist 5 relativ einfach zu findende Fehler eingebaut. Diese sind meist nicht zu kompliziert und sollten von der Werkstatt bei Durchführung aller Punkte ausfder Service-Checkliste auch zu finden sein.

Nebenbei wird auch der Servicebetrieb selbst, also z.B. Dinge wie die Freundlichkeit des Servicepersonals, das Kundengespräch, die Direktannahme sowie die Fahrzeugübergabe mit bewertet. Dem hat man mittlerweile auch bei der Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker Rechnung getragen: In der Prüfungsordnung sind unter anderem Kundengespräche zu absolvieren.

Hier wird stellvertretend ein Test des ADAC vorgestellt, bei dem 25 Vertragswerkstätten, 25 Reparaturbetriebe (die zu einer Kette gehören), als auch 25 freie Werkstätten getestet wurden.

Die Aufgabe war für alle gleich:

Eine Fahrzeuginspektion sollte nach Herstellervorschrift durchgeführt werden. Die fünf eingebauten Fehler hätten zwangsläufig gefunden werden müssen, wäre der Serviceplan korrekt abgearbeitet worden.

Neben der technischen Durchführung der Inspektion wurden alle wichtigen Serviceaspekte wie

  • Auftragserteilung,
  • Fahrzeugübernahme und
  • Rechnungsstellung

untersucht.

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ADAC Werkstatt-Test 2011
Die Streuung der Ergebnisse im ADAC Auto-Werkstatt Test 2012 ist sehr groß und liegt zwischen 17 und 100 Punkten
 

Kfztech.de hat selbst einmal an einem Kfz-Werkstätten Test des dekra teilgenommen und kann die hier gemachten Ausssagen nur bestätigen. Leider dürfen über Einzelheiten des Tests keine näheren Angaben gemacht werden.

 

Beispielhaft soll hier das Ergebnis des ADAC Werkstatt Tests von 2013 dienen:

ADAC Werkstatt-Test

Beim ADAC Werkstatt Test 2013 sind insgesamt 28 von 36 freien Betrieben durchgefallen.

Schockierende Ergebnisse beim aktuellen ADAC Werkstatt-Test: 78 Prozent der getesteten freien Werkstätten sind glatt durchgefallen - 28 von 36 untersuchten Betrieben haben die Bewertung „mangelhaft“ erhalten. Bei den Werkstatt-Ketten (A.T.U, Bosch, Meisterhaft und 1a Autoservice) sieht das Bild nur unwesentlich besser aus – hier fielen 17 von 36 Betrieben durch (47 Prozent). Des Weiteren zeigt der Test deutlich, dass die Freien bei der Inspektion nicht günstiger sind als die Ketten. Insgesamt enttäuschend bei dieser Stichprobe des ADAC: Von allen getesteten 72 Betrieben (Freie und Werkstatt-Ketten) erhielten gerade einmal sechs die Wertung „sehr gut“ (8 Prozent).

A.T.U hat bei den Werkstatt-Ketten die Nase vorn

Testgewinner bei den Ketten ist ein A.T.U-Betrieb in Hamburg (Heidhorst 3). Positiv: Keine einzige A.T.U-Werkstatt erhielt die Note mangelhaft. Den Testern des ADAC fiel bei A.T.U zudem auf, dass bei der Inspektionsannahme offen und realistisch über die voraussichtlichen Kosten gesprochen wird. Sechs der neun getesteten A.T.U-Service-Unternehmen fanden alle vom ADAC vorbereiteten Mängel. Bei den Bosch-Werkstätten fielen drei Betriebe durch, bei „1a“ sechs und bei Meisterhaft acht. Von allen freien Werkstätten hat Riegelhof Karosseriebau in Frankfurt/Main am besten abgeschnitten.

Wie geprüft wurde

Der Club hat die Werkstätten mit Fahrzeugen der Modelle Audi A3, Renault Megane und VW Golf 5 getestet. Vor der Prüfung wurden die Autos mit Mängeln präpariert: Ein verstelltes Scheinwerferlicht, eine defekte Kofferraumleuchte, ein ausgehängtes ABS-Kabel, ein zu niedriger Kühlmittelstand sowie ein Ersatzrad mit zu wenig Reifendruck, fehlendes oder abgelaufenes Pannenset. Die Arbeitsleistung wurde mit höchstens 60 Punkten, der Service mit maximal 40 Punkten bewertet. Punktabzug gab es, wenn wesentliche Serviceleistungen fehlten oder Zusatzarbeiten ohne vorherigen Auftrag ausgeführt wurden.

Fazit des Werkstatt Tests 2013

Fazit des ADAC: Auch im Werkstatt-Test 2013 arbeiteten viele Betriebe die Inspektionsliste nicht sorgfältig ab, da nicht alle versteckten Fehler gefunden wurden. Nachholbedarf gibt es auch beim Kundenservice. Deshalb rät der Club den Verbrauchern, den Wagen zusammen mit dem Serviceberater anzuschauen und den Wartungsauftrag schriftlich zu erteilen. So werden Missverständnisse weitgehend ausgeschlossen.

Schockierende Ergebnisse beim aktuellen ADAC Werkstatt-Test: 78 Prozent der getesteten freien Werkstätten sind glatt durchgefallen - 28 von 36 untersuchten Betrieben haben die Bewertung „mangelhaft" erhalten.

Quelle: ADAC

Wer selber Testkunde bei einem Werkstatt-Test sein möchte, kann sich beim ADAC registrieren.

Lesen Sie auch: Autofahrer und ihr gespaltenes Verhältnis zu Werkstätten - Die Qualität freier Werkstätten lässt sehr zu wünschen übrig - Was kann der Autofahrer dagegen tun?






Johannes Wiesinger
bearbeitet:

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