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Richtiges Verhalten bei einem Schadensfall

Über 2.000.000 Unfälle ereignen sich jährlich auf deutschen Straßen. Ein Verkehrsunfall gehört zu besonders starken Stresssituationen. In solchen Momenten vergisst man oft die einfachsten Grundregelungen, die der Situation entsprechend geltend gemacht werden sollen. Das Wichtigste nach einem Unfall ist die Ruhe zu bewahren, danach sollte man sich mit folgenden Aufgaben beschaffen:

  • Die Unfallstelle soll schnell abgesichert werden;
  • Die Warnblinkanlage an eigenem Fahrzeug wird eingeschaltet;
  • Aus dem Kofferraum die Warnweste holen und Anziehen;
  • Das Warndreieck 100 Meter weit vom Fahrzeug positionieren;
  • Sind die Schäden minimal, muss das Fahrzeug aus der Gefahrenzone entfernt werden;
  • Sind die Schäden gravierend, sollte man auf keinem Fall die Unfallspuren beseitigen und warten, bis der Unfall polizeilich aufgenommen wird;
  • Die eventuellen Verletzten sollen nach Möglichkeit versorgt und die Rettungskräfte informiert werden – 110 oder 112 über die Notrufsäule oder Handy wählen;
  • Man sollte sich die Ausweispapiere des Unfallgegners zeigen lassen;
  • Die wichtigen Daten wie Kennzeichen, Anschrift, Versicherungsgesellschaft und Vertragsnummer werden notiert; Die genaue Uhrzeit und Unfallort werden festgehalten;
  • Fotos vom Unfallort zu machen ist zu empfehlen;
  • Sollte es Unfallzeuge geben, sollte man die Anschriften und Namen notieren;
  • Die Schäden bei der Versicherung melden.

Der Versicherungsnehmer ist bei allen Schadensereignissen verpflichtet, den Unfall bei dem Versicherer zu melden, spätestens jedoch eine Woche nach dem Unfalldatum. Wurden Unfallbeteiligten schwer verletzt oder kam es sogar zu einem Todesfall, muss die Meldung innerhalb von 48 Stunden erfolgen. Die Ausnahme sind kleine Sachschäden, die den Betrag von maximal 500 Euro nicht übersteigen. In solchen Fällen darf sich der Kunde erstmals selbst um die Schadensabwicklung kümmern. Solche Fälle können auch nachträglich gemeldet werden, die Frist endet jedoch beim Ablauf des Kalenderjahres. Die richtige Wahl einer Kfz-Versicherung spielt bei Unfällen oft eine große Rolle. Welche Versicherung für wen infrage kommen würde, kann man mittels des Kfz Vergleichsrechners von check24.de ermitteln.

Hat man den Unfall nicht selbst verschuldet, werden die Kosten der Unfallabwicklung von der Versicherung des Unfallverursachers getragen. Das berücksichtigt auch die Kosten für den Sachverständigen, die Rechtsanwaltskosten, Mietwagen und die Reparatur des beschädigten Autos. Die Geschädigten unterliegen auch einigen Pflichten. Die Pflicht zu Schadenminderung setzt vor, das man als Geschädigter keine unnötigen Kosten, wie Anmietung eines überteuerten Wagens oder die Wahl einer exklusiven und teuren Werkstatt bei einem alten und minderwertigen Wagen, verursachen darf.



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Redaktion: Johannes Wiesinger

bearbeitet: 15.12.2015

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