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Die eigene Hobby-Autowerkstatt – darauf kommt es an

von kfztech.de

VW Käfer Reparatur

Der Traum vieler Autobesitzer: Platz für eine eigene Hobby-Autowerkstatt in der heimischen Garage. Bild: Pixabay © yanmcguire (CC0 Creative Commons)

Viele Auto- und auch Motorradfahrer träumen davon: die eigene Hobby-Autowerkstatt in der Garage. Um dieses Ziel zu erreichen, gibt es viel zu bedenken und zu planen. Es ist einiges zu beachten, das für eine gut ausgestattete und sichere Hobbywerkstatt notwendig ist. Die Vorteile der eigenen Schrauberwerkstatt liegen auf der Hand: Es ist möglich, viele Arbeiten am eigenen Fahrzeug selbst vorzunehmen, ohne jedes Mal eine teure Werkstatt aufsuchen zu müssen. Außerdem macht das Selberschrauben großen Spaß. Die Fachwerkstatt ist dann nur noch für schwierige Fälle notwendig, weil ganz besondere Werkzeuge nicht vorhanden sind oder Spezialwissen fehlt. Das hilft am Ende Geld zu sparen.

Welche Werkzeuge braucht es in einer Hobby-Autowerkstatt?

Schraubenschlüssel
Ein vernünftiger Satz Schraubenschlüssel in allen gängigen Größen gehört in eine Hobbywerkstatt. Bild: Pixabay © chrisreadingfoto (CC0 Creative Commons)
Das Wesentliche in einer Hobby-Autowerkstatt sind die Werkzeuge. Neben einem kompletten Satz an Schraubendrehern sind auch Schraubenschlüssel notwendig. Dabei sollten die Werkzeuge das gesamte Größenspektrum abdecken. Abgesehen von Kreuz- und Schlitzschraubendrehern sind eventuell auch Stern- bzw. Torxschraubendreher notwendig. Schon eine kleine Grundausstattung genügt, um kleine Autoreparaturen selbst auszuführen.

Mit einem kompetenten Fachhändler, wie beispielsweise Contorion, der einen modernen Onlineshop betreibt, ist es einfach und kostengünstig möglich, die Hobby-Autowerkstatt mit dem entsprechenden Werkzeug auszustatten. Darüber hinaus gibt es weitere Werkzeuge, die die Ausstattung der Hobby-Werkstatt sinnvoll ergänzen, wie beispielsweise verschiedene Drehmomentschlüssel von Contorion.de.

Weitere wichtige Werkzeuge sind:

  • ein Set Inbusschlüssel (T-Griff),

  • Zangen, wie beispielsweise Rohr- und Abisolierzange, Seitenschneider, Kombizange und Wasserpumpenzange, Spitzange und Seegeringzange

  • Wagenheber (hydraulisch) und Unterstellböcke

  • Spannungsprüfer für die Batterie

  • OBD-Scanner und vieles mehr.

Dies ist nur ein kleiner Auszug. Im Grunde wäre die Liste aber um ein Vielfaches länger.

Die Ausstattung der Hobby-Autowerkstatt

Reifenwechsel
Der regelmäßig wiederkehrende Reifenwechsel ist eine der einfacheren Aufgaben in der Hobby-Autowerkstatt. Bild: Pixabay © hutchrock (CC0 Creative Commons)
Die Ausstattung der privaten Hobbywerkstatt richtet sich nach den Anforderungen und Kenntnissen des Hobbyschraubers. Außerdem beschränken natürlich die vorhandenen finanziellen Mittel die Ausstattung.

Es gibt einige Dinge, die auf jeden Fall vorhanden sein sollten. Beispielsweise ist ein Raum mit guter Beleuchtung notwendig. Das gilt insbesondere in Garagen ohne Fenster. Werkstatt- oder Fahrzeuglampen leisten hier gute Dienste.

Außerdem ist in einer Autowerkstatt eine gute Belüftung erforderlich. Wenn Fahrzeuge in der Garage angelassen werden oder Maschinen zum Schweißen zum Einsatz kommen, entstehen ungesunde Abgase, die unbedingt nach außen zu leiten sind. Dabei spielt es keine Rolle, welches Schweißverfahren angewendet wird oder welche Motoren angelassen werden. Sie stellen eine erhebliche gesundheitliche Gefahr dar.

In einer guten Hobby-Autowerkstatt dürfen natürlich wichtige Ersatzteile oder Verbrauchsmaterialien, wie zum Beispiel Glühbirnen oder Motoröl, nicht fehlen.

Sicher arbeiten in der Hobby-Autowerkstatt

In einer Fachwerkstatt bestehen gesetzliche Vorschriften, was die Unfallverhütung anbelangt. Die Berufsgenossenschaft Holz und Metall hat dazu unter bghm.de die entsprechenden Vorschriften veröffentlicht. Diese Bestimmung sollte auch in eine Hobby-Werkstatt zumindest als Empfehlungen einfließen, wie beispielsweise die Vorschriften zu Brandschutz und Feuerlöschern. Am Ende ist die Werkstatt sicherer und im Ernstfall können den Vorschriften entsprechende Maßnahmen schlimme Schäden verhindern. Wichtig ist auch die richtige Schutzausrüstung. Schutzbrille und Handschuhe oder die Schutzausrüstung für Schweißarbeiten sollten auf jeden Fall vorhanden sein, außerdem eine Erste-Hilfe-Ausrüstung, wie sie unter drk.de vom Deutschen Roten Kreuz für Betriebe empfohlen wird.

Das richtige Licht für die eigene Werkstatt

Der Beleuchtung kommt in einer Hobby-Autowerkstatt eine besonders große Bedeutung zu. Schlecht ausgeleuchtete Werkstätten bergen sehr viele Unfallgefahren. Gerade in einer Werkstatt und beim Umgang mit Maschinen kann schlechtes Licht sehr leicht zu Unfällen führen. Außerdem erfordern viele Arbeiten gute Lichtverhältnisse, um genau zu erkennen, was zu tun ist. Die Hauptbeleuchtung der Garage sollte aus mehreren Neonleuchten bestehen. Sie halten lange und geben helles Licht zum Arbeiten. Außerdem sind am Fahrzeug gute LED-Leuchten und auch Baustrahler sinnvoll bzw. notwendig, um beispielsweise unter dem Auto oder im Motorraum eine gute Sicht zu haben. Diese Leuchten lassen sich an einem Helm befestigen, an der Motorhaube oder unter dem Auto einhängen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es relativ einfach ist, eine Hobby-Autowerkstatt einzurichten. Mit einer eigenen Werkstatt lässt sich am meisten sparen bei Autoreparaturen, vorausgesetzt, das notwendige Know-how ist vorhanden. Wenn die entsprechende Räumlichkeit existiert, wie beispielsweise eine ausreichend große Garage, fehlt nur noch die richtige Einrichtung. Schon kann es mit der Arbeit losgehen. Welche Werkzeuge und Einrichtungsgegenstände, welche Beleuchtung und Sicherheitsmaßnahmen für die jeweilige Hobby-Werkstatt richtig sind, weiß am Ende nur der Hobby-Handwerker selbst. Wichtig ist, Unfällen vorzubeugen und sich beim Arbeiten nicht mit unzweckmäßigem Werkzeug zu quälen.

Anmerkung der Redaktion

Trotz aller dieser Sparvorschläge des Autors rät kfztech.de dazu, Wartungs- und Reparaturarbeiten am Kfz grundsätzlich in einer Fachwerkstätte vornehmen zu lassen. Das Auto ist heutzutage äußerst komplex. Unfachgemäße Arbeiten können teure Schäden nach sich ziehen. Und eine Garantie beim "Do-it-your-self" bekommt man ja auch nicht.

 


Autor: Johannes Wiesinger

bbearbeitet: 17.03.2019








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