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Tuning-Begeisterung wirkt sich auf Filme, Games und in der Realität aus

Deutschland ist international als Autoland bekannt. Doch hierzulande sitzen nicht nur weltweit renommierte Hersteller von Kraftfahrzeugen und allem was dazugehört, wie Mercedes Benz, BMW, VW, Porsche oder Opel. Viele Autofahrer in Deutschland sind regelrecht begeistert von ihren Wagen.

Tuning Auto
Getunte Autos sind für viele ein Muss - (Foto: © lassedesignen - Fotolia.com)

Sie putzen sie nicht nur auf Hochglanz, sondern lieben Filme, Zeitschriften oder Computerspiele, die mit dem Thema zu tun haben. Und schon seit Jahrzehnten drückt sich diese Begeisterung durch das Tuning aus. Dafür existieren europaweit Clubs oder Wettbewerbe.

Fast and Furious

Weltweit bekannt ist die Reihe der Fast & Furios-Filme. Aktuell ist der siebte Teil, der laut Angaben des Fachportals kino.de eine neue Trilogie einleiten soll. Somit steht fest, dass auch die Teile 8 und 9 bereits geplant sind. Fast & Furious 7 kommt am 3. April in die Kinos. Regie führte James Wan. Der renommierte Regisseur war beispielsweise für die bekannte Horrorfilmreihe „Saw“ verantwortlich.

Für den Tuning- und Actionkracher hatte er 250 Millionen Dollar zur Verfügung. In den exklusiven Trailern sieht man unter anderem die bekannten Darsteller Vin Diesel, Jason Statham, Dwayne Johnson oder den bei einem Autounglück verstorbenen Paul Walker, welcher bei den Dreharbeiten teilweise danach von seinen Brüdern Caleb und Cody Walker vertreten wurde.

Bei so einem Batzen Geld ist es nachvollziehbar, dass einige der genannten Darsteller bereits im Trailer mit ihren getunten Wagen aus einem fliegenden Flugzeug fahren und Richtung Erde brausen.

Der Film läuft dann möglicherweise auch in einem Kino in der Nähe an. Wo genau, das lässt sich beispielsweise bei cineplex.de herausfinden.

Wagen im Film

Soviel sei verraten: Es wird ein Aston Martin D89 aus dem Verkehr gezogen, wenn sich dabei auch James Bond im Grabe umdrehen wird. Doch es gibt noch andere spannende Modelle, die die Herzen aller Tuningfans nicht nur in Deutschland höher schlagen lassen.

Kennern dürfte hier der Lykan Hypersport einfallen, ein Kraftpaket, das von W-Motors in Dubai entwickelt wurde. Mit 770 PS, angetrieben von einem 3,8 Liter großen Mittelmotor, erreicht der optisch äußerst schnittig wirkende Wagen 100 Km/ h binnen 2,8 Sekunden. Die Lederbezüge des Wagens sind mit Goldfäden vernäht und die LED-Beleuchtung ist mit Diamanten und Saphiren angereichert. Allerdings ist der Lykan Hypersport mit Kosten von 2,5 Millionen Euro für Normalverbraucher nicht erschwinglich.

Need For Speed

Da sich Auto- und Tuningbegeisterte meist keinen Fuhrpark zusammenkaufen können, begeistern sie sich nicht nur für Filme oder entsprechende Magazine. Auch Computerspiele wie die Need For Speed-Reihe der bekannten Sports Games-Anbieter von EA sind sehr beliebt. Die Anhänger des grafisch anspruchsvollen Spiels, das von den schwedischen Entwicklern bei Ghost Games entworfen wird, können laut needforspeed.com die neuste Edition aus diesem Jahr bereits kaufen. Der Titel des detailreichen, actiongeladenen und durch seine Grafik lebensecht wirkenden Games ist „Rivals“.

Selbst Autos tunen

In Deutschland geht die Begeisterung fürs Tuning jedoch häufig über den Konsum von Texten, Bildern, Filmen oder das Spielen solcher Games hinaus. Tuning bedeutet eigentlich Abstimmung oder Anpassung. Bei Autos kann also theoretisch jeder das gekaufte Modell in vielerlei Hinsicht den eigenen Wünschen näherbringen.

Dafür kann man sich in Fachmagazinen oder auf Portalen zum Thema wie kfztech.de über viele verschiedene Bereiche seines Wagens oder auch seines Motorrads, über das entsprechende Zubehör und alles Weitere detailliert informieren. Große und wichtige Bereiche sind hierbei beispielsweise

  • das Interieurtuning

  • das Karosserietuning

  • das Motortuning oder

  • das Fahrwerktuning.

Wie bei einem Haus auch umfasst das Interieur das Innere eines Kraftfahrzeugs. Man kann die Armatur verändern, Sportsitze einbauen oder Materialien wie Alcantara und Leder aufziehen. Auch beliebt ist es, die Ausstattung des Autos mit leistungsstarken Boxen oder allen Arten elektrischer Zusatzausrüstung wie DVD-Playern aufzupeppen.

Der Anbau von Spoilern oder der Anbau und Austausch von Serienteilen hingegen wird vom Begriff Karosserietuning beschrieben. Hierbei dienen manche Verbesserungen lediglich der Optik des Wagens, andere hingegen optimieren die Fahreigenschaften des Autos.

Beim Fahrwerktuning ist meist das „Tieferlegen“ des Wagens gemeint. Hierbei werden härtere oder kürzere Federn bei Weiternutzung der Serienstoßdämpfer benutzt, um das Kraftfahrzeug tieferzulegen, sprich, die Bodenfreiheit zu verringern. Auch ein Sportfahrwerk oder die Nutzung von Stabilisatoren und Hydraulikfahrwerken fallen unter den Begriff.

Wer die Leistung seines Wagens steigert, betreibt Motortuning. Am schonendsten ist hierbei die Wassereinspritzung oder die Ladeluftkühlung. Allerdings ist bei einer Erhöhung der Leistung um 5 Prozent oder mehr eine Autorisierung und Eintragung in die Fahrzeugpapiere notwendig.

Bild: © lassedesignen - Fotolia.com

 

 

 

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Autor: Johannes Wiesinger

bearbeitet: 30.03.2015



























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