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Lager - Viel Bewegung auf wenig Raum

Verschiedene Lagerarten sorgen dafür, dass Maschinenteile mit viel Stabilität und extrem wenig Widerstand in Bewegung bleiben. Dies ist nicht nur besonders hinsichtlich des Verschleißes von großem Vorteil, da wenig Matarialabrieb erfolgt, sondern auch im Bereich der Energieeffizienz. Zu den bekanntesten Lagerarten zählen:

  • Rollenlager
  • Nadellager
  • Kugellager

Aufnahme von radialen und axialen Kräften

Kegelrollenlager (Wälzlager, konisch)

Kegelrollenlager von Steyr -  Foto: btr

Entgegen Gleitlagern, besitzen Rollenlager die großartige Eigenschaft, dass sie mit bedeutend niedrigerem Widerstand arbeiten. Rollenlager werden überwiegend zur Fixierung von Wellen und Achsen verwendet und können axiale und radiale Kräfte aufnehmen. Sie ermöglichen damit gleichzeitig die Rotation von Wellen oder Bauteilen, die auf einer Achse befestigt sind. Rollenlager zeichnen sich insbesondere dadurch aus, dass lediglich Rollreibung entsteht und diese mittels einer optimierten Schmierung enorm reduziert werden kann. Die deutliche Reduzierung des Widerstands sorgt für eine maschinenschonende Laufruhe und führt zu einer erheblichen Senkung der Betriebskosten.

Platzsparend und widerstandsfähig

Als Nadellager werden Wälzlager bezeichnet, die durch eine extrem niedrige Bauweise auffallen. Neben der Bauart, dürfte jedoch auch die Optik der Wälzkörper zur Bezeichnung maßgeblich beigetragen haben. Die flachen Eigenschaften der Nadellager ermöglichen einen komfortablen Einsatz in Getrieben der unterschiedlichsten Art. Häufig kommen Nadellager in Getrieben von Autos und Motorrädern, im sogenannten Ausrücklager, zur Anwendung. Dies befindet sich zwischen Schaltgetriebe und Kupplung und kommt lediglich bei getretener Kupplung zum Einsatz. Aber auch in Maschinengetrieben werden sie, wegen der Baugröße gerne und häufig verwendet.

Robust und niedrige Reibung

Nichts erzeugt bei Bewegungen auf festem Untergrund weniger Reibung, wie Kugeln. So verhält es sich auch bei Kugellagern. Kugellager zählen zu den Wälzlagern, jedoch werden die Wälzkörper durch Kugeln repräsentiert. Oftmals kommen Kugellager auf Wellen und Achsen zur Anwendung. Sie zeichnen sich durch ihre enorme Härte aus, was allerdings die Korrosionsbeständigkeit beeinträchtigt. Jedoch schließt dieser Umstand den Einsatz von Kugellagern in Umgebungen mit höherer Feuchtigkeit nicht aus. Für feuchtere Einsatzorte, werden Kugellager verwendet, deren Legierung höher und gegen Korrsion deutlich wirksamer ist. Ein hundertprozentiger Korrosionsschutz ist aus technologischen Gründen nicht möglich, da Kugellager gehärtet werden müssen.

Wälzlager

Schnitt durch ein Rillenkugellager nach DIN 625 Teil 1 (April 1989) mit beidseitiger Dichtung (Nachsetzzeichen: 2RS).  1 Innenring 2 Wälzlagerkäfig (hier: aus Stahlblech, genietet) 3 Dichtung (beidseitig) 4 Wälzlagerkörper (hier: Kugeln) 5 Außenring - (Quelle: Silberwolf, Wikipedia, Creative Commons CC-BY-SA-2.5)

Weiterführende Informationen sowie kompetente und Beratung zu Wälzlagern aller Art sind jederzeit bei den freundlichen Mitarbeitern von ekugellager.de erhältlich.

Video zu Lagern: Was ist ein Kugellager und wofür braucht man es? - aus: Wissen macht Ah! - DAS ERSTE - WDR

Quelle: Wikipedia,

 

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Autor: Johannes Wiesinger

bearbeitet: 19.02.2015









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