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Headsets für Motorrad- und Rollerfahrer

von kfztech.de

Headsets für Motorrad- und Rollerfahrer

Wenn das erste Grün zu sehen ist und die Temperaturen frühlingshaft klettern, hält es viele Motorrad- und Rollerfahrer nicht mehr zu Hause und es wird Zeit für die ersten Ausfahrten. Viele Biker möchten aber nicht allein cruisen, sondern mit dem Partner oder Freunden oder gar mit einem Motorradclub eine Motorradtour unternehmen.

Wenn man unterwegs miteinander kommunizieren will, um zum Beispiel die Streckenführung zu ändern oder um eine Pause einzulegen, ist man entweder auf Handzeichen angewiesen oder muss anhalten. Besser, komfortabler und sicherer ist freilich die Kommunikation via Headset im Helm. Mittlerweile sind Headsets von zahlreichen Herstellern mit vielfältigen Möglichkeiten auf dem Markt, die kfztech.de gerne vorstellen möchte.

Sena K30 Helm-Headset

Mit einem Helm-Headset funktioniert die Kommmunkiation zwischen Motorradfahrern wie bei einer Gegensprechanlage. - Bild: Sena

 

Vielfache Kommunikation per Gegensprechanlage

Wenn sich Motorradfahrer über Helm-Headsets verständigen, verwenden sie häufig das sogenannte Universal-Intercom. Diese herstellerübergreifende Verbindung ermöglicht, dass Headsets verschiedener Hersteller miteinander verbunden werden können, vorausgesetzt sie besitzen auch Universal-Intercom. Damit können je nach Anbieter bis zu 16 Teilnehmer kommunizieren. Die Reichweite liegt dabei meist zwischen 800 und 2000 Metern.

Beim Sena Mesh 30K Intercom Bluetooth-Kommunikationssystem ist die Kommunikation mit einer praktisch unbegrenzten Anzahl an Teilnehmern denkbar. Im Group Mesh Modus wird eine Kommunikation innerhalb einer privaten Gruppe von bis zu 24 Teilnehmern ermöglicht. Die Mesh 2.0 Intercom-Reichweite kann auf bis zu acht km ausgeweitet werden, wenn mindestens sechs Fahrer miteinander verbunden sind. Grundsätzlich hat Bluetooth Intercom in freier Umgebung eine Reichweite von bis zu 2 km.


Bekannte Marken bei den Headsets für Motorradhelme sind

  • Sena

  • Nolan

  • Schuberth

  • Cardo

  • HJC

  • Lexin

  • Freed Con

  • Evo

Das sollte das Headset können

Vor dem Kauf sollte man ein Headset einmal ausprobiert haben. Das Augenmerk sollte dabei auf einer einfachen Bedienbarkeit liegen. Spätestens vor der ersten Ausfahrt sollte man jedoch fit in der Bedienung sein. Über eine Rauschunterdrückung verfügen die meisten Geräte.

Wer gerne längere Touren unternimmt oder auch mehrere Tage auf dem Bike unterwegs ist, freut sich über eine Akkulaufzeit von mindestens 10 Stunden. Wenn eine Schnellladefunktion angeboten wird, ist das nur von Vorteil.

Und auch bei Regen sollte es möglich sein, das Headset zu benützen. Die Angaben der Hersteller schwanken hier zwischen wasserabweisend und wasserdicht. Regenfahrer sollten beim Kauf hier genauer nachfragen.

Wer viel mit Partner auf der Sozia oder auf dem zweiten Motorrad unterwegs ist, für den ist vielleicht dieses Angebot passend: Von Sena gibt es das 30K Headset, das solo 197,99 € kostet, auch als Duo-Version für günstige 339 €.  

Weitere Features von Helm-Headsets

Bluetooth Geräte können auch mit dem Smartphone verbunden werden, was z.B. telefonieren, navigieren oder Musik hören ermöglicht. Zusätzlich bieten viele Headsets auch ein FM-Radio an. Hierbei sollte man darauf achten, dass Advanced Noise Control (ANC, Geräuschunterdrückung) angeboten wird. Bei unserem Favoriten SENA ist das Radio mit RDS AF (Alternative Frequenzen des Funkdatensystems).

 Verfügt das Headset über Audio MultitaskingTM ist es möglich sowohl Musik zu hören als auch mit anderen Teilnehmern zu sprechen. Das System verringert automatisch die Lautstärke sobald jemand zu sprechen beginnt und erhöht sie danach wieder.

Das Lexin Headset verfügt über ein Notlicht, mit dem man beispielsweise nachts eine Karte studieren kann. Fernbedienungen am Lenkrad oder Arm zur Steuerung des Headsets erhöhen den Komfort und tragen zur Sicherheit bei.

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Impressum, Copyright Autor: Johannes Wiesinger bearbeitet: 31.03.2021