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Die 10 besten Tipps bei der Autoversicherung

von kfztech.de

Wer sich ein Auto kaufen will, egal ob gebraucht oder neu, muss sich auch über kurz oder lang mit der Frage auseinandersetzen, welche Autoversicherung er denn benötigt. Soll es z.B. Vollkasko, Teilkasko oder nur die Kfz-Haftpflicht sein? Wer sich im Kfz-Versicherungsdschungel ein wenig auskennt, kann zum einen Einiges an Geld sparen bzw. zum anderen im Schadensfall den Ärger minimieren.

Hier deshalb die 10 besten Tipps bei der Autoversicherung.

Tipp 1: Wann ist die Vollkasko besser?

Die Vollkaskoversicherung deckt mehr ab als die Teilkasko. Das ist klar. Aber dafür kostet sie freilich auch um einiges mehr. Deshalb sollte man die Teilkasko wählen, wenn das Auto schon etwas älter ist. Der Rat hier: Wandeln sie ab einem Alter des Autos von 4 Jahren die Vollkasko- in eine Teilkaskoversicherung um.

Natürlich hängt dies auch vom Zeitwert des Autos ab. Außerdem: Ist der eigene erfahrene Schadensfreiheitsrabatt bereits sehr hoch, ist auch der Vollkaskobeitrag oft sehr niedrig, so dass sich die Vollkasko lohnen könnte.

Tipp 2: Teilkasko nachbessern

Durch die Kfz-Teilkaskoversicherung werden in der Regel die nachfolgenden Schäden reguliert: Offenes Feuer, Diebstahl oder Diebstahlversuch, Zusammenstoß mit Haarwild, Glasbruch, Kurzschluss, Sturm ab Windstärke 8, Hagel, Blitzschlag, Überschwemmung.

Aber nicht jeder Versicherer übernimmt auch Marderbisse bzw. deren Folgeschäden. Wohnt oder arbeitet man in Gegenden in den Marder öfters mal zuschlagen, sollte man beim Versicherer nachfragen. Ähnliches gilt für Vandalismus. Dieser ist häufig auch nicht mit abgedeckt.

Kfz-Versicherung

Kfz-Versicherungen bieten enormes Einsparpotenzial - Bild: stevepb / Pixabay

Tipp 3: Selbstbeteiligung

Wählt man einen Versicherungstarif mit Selbstbeteiligung, kann man seine jährliche Prämie reduzieren. Oft muss man einfach nur bei der Versicherung nachfragen und kann sich eine individuelle Lösung zusammenstellen lassen und sich einen optimalen Versicherungsbeitrag berechnen lassen. Zwar muss man im Schadensfall einen Teil des Schadens selbst übernehmen, dafür hat man aber über einen gewissen Zeitraum bereits Geld gespart. Am besten ist es natürlich, wenn man keinen Unfall hat. Eine Selbstbeteiligung von 500 € wird von kfztech.de empfohlen.

Teil 4: Wahl der Typklasse

Die Höhe der Prämie wird auch durch die Typklasse bestimmt. Wer sich ein Auto kaufen will und nicht unbedingt auf einen bestimmten Typ festgelegt ist, sollte vor der Wahl auch einen Blick in das Typklassenverzeichnis der Versicherer werfen. Je niedriger die Typklasse ist, umso niedriger ist auch der Beitrag.

Tipp 5: Beitragsweise

Monatliche oder vierteljährige Zahlweise des Versicherungsbeitrags wirkt auf den ersten Blick sympathischer, weil dies das Girokonto nicht so stark belastet. Aber den Jahresbeitrag auf einmal zu bezahlen, bringt nochmal 5% Ersparnis.

Tipp 6: Bündeln von Versicherungen

Einige Versicherer bieten oft einen Kundenbonus von 5 oder 10% an, wenn man noch weitere Versicherungen wie z.B. Privathaftpflicht oder Rechtsschutz bei ihnen abgeschlossen hat. Dies sollte man sich freilich auch überlegen. Allerdings verliert man den Bonus natürlich wieder, wenn man gerne mal wieder seinen Anbieter wechseln möchte.  

Tipp 7: Familienbonus

Hat man einen Zweitwagen im Haushalt, den der Partner oder ein Kind fährt, sollte man nach einem Familien- oder Zweitwagenbonus fragen. Hier kann man häufig 10% einsparen.

Tipp 8: Garagenwagen

Versicherer belohnen Autofahrer, die ihr Auto in Garagen parken und nicht auf der Straße stehen lassen, mit einer niedrigeren Prämie. Wer also eine Garage hat, spart.

Tipp 9: Niedrigere Laufleistung

Fährt man mit seinem Autos nicht allzu viel, hat man auch ein geringeres Risiko einen Unfall zu bauen. Das wird von den Versicherern mit einer niedrigeren Prämie belohnt. Allerdings muss man zwischendurch seinen Kilometerstand angeben.

Tipp 10: Berufsgruppenzugehörigkeit

Viele Autoversicherer gewähren bestimmten Berufsgruppen Rabatte auf die Versicherungsprämie. Dazu gehören Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst, Landwirte und auch Beschäftigte von privatisierten Staatsunternehmen.

Fazit

Natürlich gibt es noch weitere Einsparmöglichkeiten, wie z.B. die Werkstattbindung. Man sollte auf jeden Fall auch einige Vergleichsportale aufsuchen und sich schlau machen und auch gerne mal telefonisch nachfragen, bevor man endgültig abschließt. Auf keinen Fall sollte man aber dabei auf Lockangebote hereinfallen, die einem häufig im ersten Jahr niedrige Tarife anbieten, aber im zweiten Jahr plötzlich wegen "Verwaltungskosten" immens ansteigen.

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Autor: Johannes Wiesinger

bearbeitet: 20.02.2020









 

 
 
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