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Die Verschleißteile: Was ist vor dem Kauf zu checken?

von kfztech.de

Wer sich für den Kauf eines gebrauchten Wagens entscheidet, ist natürlich daran interessiert, möglichst lange mit diesem Modell unterwegs zu sein. In der täglichen Praxis spielen deshalb beim Kauf besonders die Verschleißteile eine zentrale Rolle. Doch welche Elemente des Wagens sollten im Vorfeld noch einmal geprüft werden, um von einem guten Verhältnis von Preis und Leistung ausgehen zu können?

Bremsen und Bremsbeläge

Völlig zurecht verwendet der TÜV-Prüfer einen wesentlichen Bestandteil der Zeit darauf, die Bremsen der Fahrzeuge einer genauen Prüfung zu unterziehen. In der Praxis stellt sich die Frage, ob der Wagen auch unter widrigen Bedingungen dazu in der Lage ist, eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr zu ermöglich. Kein Hersteller ist dazu in der Lage, hier die normale Lebensdauer wesentlich zu erhöhen.

Umso wichtiger ist ein Blick auf diese Fahrzeugteile. Wer im Internet nach Gebrauchtwagen sucht, zum Beispiel auf der Seite von Autouncle, sollte sich über die finanzielle Dimension der eigenen Entscheidung im Klaren sein. Der Austausch aller Bremsklötze, Bremsbeläge und Bremsscheiben kann schnell Kosten von mehrereren hundert Euro nach sich ziehen. Weist ein Inserat den eben erst vollzogenen Austausch auf, so ist dies ein wesentliches Argument für die Qualität des Angebots.

Bremsscheibe riefig

Eine riefige und verschlissene Bremsscheibe - Beim Gebrauchtwagenkauf sollte auf jeden Fall die Bremse in einem Top Zustand sein. - Bild: kfztech.de

Die oft vergessene Bereifung

Auch die Bereifung des Wagens wird bei seiner ersten Besichtigung in der Regel häufig nur knapp wahrgenommen. Kaum ein Käufer interessiert sich so intensiv für diesen Faktor, wie dies eigentlich der Fall sein sollte. Dabei können die Kosten für einen hochwertigen Reifensatz je nach Modell schnell in einen Bereich von mehr als 400 Euro vorstoßen. Ist ein Wagen achtfach und in gutem Zustand bereift, so spricht vieles dafür, das Modell mit in die nähere Auswahl zu nehmen. Bei der Auswahl des Modells lohnt es sich deshalb ungemein, auch auf die Reifen einen Blick zu werfen.

Reifenverschleiß

Verschlissene Reifen sind ein No-Go beim Gebrauchtwagenkauf

Getriebe und Motor

Ohne Zweifel haben das Getriebe und der gesamte Motor das größte wirtschaftliche Potenzial. Hier entscheidet sich letztlich, wie lange das Auto auf einer soliden wirtschaftlichen Grundlage gefahren werden kann. Gerade Laien haben beim Blick auf die Modelle oft Schwierigkeiten damit, den Zustand dieser sensiblen Teile realistisch einzuschätzen. Oft hilft auch ein Blick auf einen vorhandenen Service- oder Ölwechselzeittel im Motorraum. Auch kann es sich lohnen, mit der entsprechenden Expertise an der eigenen Seite zu den Händlern zu fahren. So lässt sich leichter klären, welche möglichen Schwachstellen bei einem Fahrzeug vorliegen. Beim ADAC kann man sich über häufige Mängel und Pannenanfälligkeit von bestimmten Fahrzugtypen im Vorfeld informieren.

Ölwechselzettel

Auch ein Ölwechselzettel kann Aufschluss über die sorgfältige Wartung von Fahrzeug und Motor geben - Bild: VW

Zahlreiche Mängel treten zudem bei der Probefahrt zutage. Auch sie kann ein Weg sein, um den technischen Zustand des Fahrzeugs genauer einzuschätzen. Generell sollte man zu Autokauf und Probefahrt einen Freund mitnehmen. Denn vier Augen sehen mehr als zwei und man kann auch nicht so leicht hintergangen werden. Weiter Tipps können Sie in unserem Check beim Autokauf nachlesen.

 

 

 


Autor: Johannes Wiesinger

bearbeitet: 17.12.2018









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