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Wichtige Tipps zum Kauf von Auto Navis

von kfztech.de

Heutzutage möchte man das Navigationssystem im Auto nicht mehr missen. Es hilft einem sich in einer fremden Stadt flüssig im Verkehr zu bewegen oder die kürzeste bzw. schnellste Verbindung zum Zielort zu bestimmen und zu finden. Vorbei sind die Zeiten, wo man verstohlen einen Blick auf den Stadtplan werfen musste oder den nachfolgenden Verkehr auf der Suche nach einer Straße behinderte. Dabei sind die Navigationssysteme mittlerweile auch sehr zuverlässig und Fehlleitungen sind eher selten geworden.

Kfztech.de möchte hier wichtige Tipps zur Kaufberatung von Navigationsgeräten geben, unabhängig davon, ob es sich um ein Einbaugerät, gekauftes mobiles Navi oder um eine Smartphone App handelt.

Navigationssystem Einbaugerät Ford Kuga

Dieses Navigationsystem ist im Ford Kuga eingebaut und verfügt neben der Sprachsteuerung noch über weitere Sonderfunktionen. Screenshot: kfztech.de

Navigationsgerät oder Smartphone

Navi Smartphone Apps für die Navigation gibt es einige.

Viele Autofahrer nutzen häufig google maps, das zumeist auf dem Handy schon installiert ist. Die Routenführung von google maps ist eine mächtige App-Funktion. Auch der Autor benutzt diese immer wieder: Einmal zur Bestimmung der Entfernung, der Zeitdauer, der Routenplanung und vieles mehr. Die Route lässt sich dann beispielsweise am heimischen PC festlegen und anschließend an das Smartphone senden. Im Auto muss man dieses nur noch in die Handyhalterung stecken, mit der USB-Ladebuchse verbinden und los geht’s.

Es kann aber trotzdem vorkommen, dass bei Navi Apps durch den Datenfluss sich das Handy eher entlädt als aufladt, trotz USB-Anschluss. Deshalb sind hier Powerbanks eine gute Lösung. Mögliche Staus werden ebenfalls berücksichtigt. Auch läuft das Update des Kartenmaterials automatisch ohne eigenes Zutun ab oder kommt direkt vom Anbieter. Smartphone Navigations-Apps haben in den letzten Jahren zu einem Rückgang beim Kauf von Navis geführt.

Allerdings gibt es bei Handy-Navi-Apps einen entscheidenden Nachteil. Sie verbrauchen eine große Menge ihres Datenvolumens, was sich nicht nur bei Auslandsfahrten spürbar bemerken lässt. Dagegen kostet die GPS-Navigation von Navis nichts.

Ein weiterer Nachteil von Navigations-Apps ist die geringe Größe des Displays. Der Autor kennt als Brillenträger durchaus die Situation, bei der er beim Ablesen von Straßennamen auf dem Display des Handys, beim Fahren Probleme bekommt. Dagegen haben gekaufte Navis größere Bildschirme und je nach Modell zahlreiche Sonderfunktionen, wie z.B. Sprachsteurerung oder zusätzliche intelligente und nützliche Fahrerassistenten, die einem z.B. vor einem Verlassen der Fahrspur oder einem möglichem Auffahrunfall warnen können.

Allerdings können moderne Autos über spezielle Apps (z.B. Android Auto) auch die Routenführung von Handys auf das Fahrzugdisplay übertragen. Das funktioniert dann sogar mit Sprachsteuerung des Smartphones.

 

Welche Vor- oder Nachteile Navigationsgeräte noch haben, lesen sie im Folgenden.

 

Über die Android Auto App funktioniert die Routenführung vom Handy auch über das Display des Autos und sogar mit der Handy-Sprachsteuerung. Screenshot: kfztech.de

Navi App Android Auto

Welches Navisystem ist das Richtige?

Es gibt einen großen Markt an Navigationssystemen. Generell gibt es, je nach Einsatzzweck (Pkw, Wohnmobil, Motorrad, Lkw, Outdoor), speziell hierfür zugeschnittene Geräte. Die erste Überlegung sollte dann aber sein, ob man sich ein Einbaugerät, - evtl. sogar vom Hersteller - wünscht, oder ob es ein mobiles Gerät sein soll.

Das mobile Gerät ist freilich günstiger, das fest eingebaute fügt sich schöner in das Fahrzeug und die Bordelektronik (CAN-BUS) ein, was sie auch genauer und komfortabler macht. Kommt beispielsweise eine Ansage des Navis, so wird die Musik kurzfristig leiser gestellt. Außerdem kommen die Durchsagen über die Autolautsprecher und sind deshalb auch bei höheren Geschwindigkeiten verständlich. Die Genauigkeit ist besser, weil Einbaugeräte des Herstellers mit den Radsensoren gekoppelt sind, und deshalb auch bei schlechtem GPS-Empfang zuverlässig navigieren.

Wer sich ein neues Auto kauft, sollte sich deshalb auf jeden Fall überlegen ein Navigationssystem mit zu bestellen, eine nachträgliche Umrüstung dürfte teurer werden. Bei universellen Einbaugeräten sollte man nachfragen, ob sich dieses in das Autonetzwerk integrieren lässt.

Mobile Geräte haben den Vorteil, dass sie äußerst flexibel sind. Man sie einfach über einen Saugnapf oder mit einer Halterung montieren. Man kann sie auch einfach wieder mitnehmen und danach schnell mal im Auto des Partners oder im Mietwagen nutzen. Durch ihren eigenen Akku können sie auch im Outdoorbereich genutzt werfen. Das Preis- / Leistungsverhältnis gegenüber Einbaugeräten ist unschlagbar. So bekommt man beispielsweise ein TomTom-Navigationsgerät online bereits zum Schnäppchenpreis von 85 €. Leider ist das GPS-Signal bei mobilen Navis mancherorts zwischen Häuserschluchten oder im Tunnel etwas schlecht.

Weil mobile Navis wegen ihrer Anbringung an der Frontscheibe das Sichtfeld einschränken, können sie bei einem Unfall zur Gefahr werden. Für Fahrzeuge in einem Fuhrpark sind Saugnapf-Halterungen deshalb nicht gestattet. Es gibt allerdings Alternativen für die Befestigung z.B. im Lüftungsgitter oder Zigarettenanzünder.

Das Kartenmaterial

Ein potenzieller Kostentreiber bei Navigationsgeräten sind bei einigen Anbietern die Karten. Häufig ist Zentraleuropa bereits mit enthalten. Benötigt man nämlich jedoch zusätzliches Kartenmaterial, das nicht im Lieferumfang dabei ist, wird für das Länder Upgrade häufig nochmal kräftig zugelangt. Außerdem sollte man sich vor dem Kauf informieren, ob ein kostenloses Update des Kartenmaterials mit dabei ist. Einige Hersteller bieten mittlerweile lebenslange kostenlose Kartenupdates an, die für die Lebensdauer des Geräts gelten.

Das Kartenmaterial ist an sich anbieterübergreifend gleich gut. Jedoch unterscheiden sie sich im Bereich der sogenannten Points of Interest, kurz POI, gemeint sind Sonderziele. Wer also öfter auch nach Cafés, Tankstellen, Banken oder Sehenswürdigkeiten sucht, sollte auch beim Kauf auf zahlreiche POIs achten.

google maps zeigt ebenfalls viele Points of Interest an. - Screenshot: kfztech.de

Display-Größen

Wer sich ein mobiles Navigationsgerät kaufen will, ist gut beraten, einen möglichst großen Bildschirm zu wählen. Auf einem Display kleinen werden die vielen zusätzlichen Informationen leicht übersehen. Kfztech.de empfiehlt daher Bildschirmdiagonalen von 6 bis 7 Zoll (ca. 15-18 cm). Da können Smartphone-Displays in der Regel nicht mithalten. Allerdings benötigen große Bildschirme auch mehr Akkupower. Deshlab ist eine Spannungsversorgung über den "Zigarettenanzünder" sinnvoll.

Sonderfunktionen

Gute Navigationssysteme verfügen heute über einige Sonderfunktionen wie einer 3D-Kartenansicht für Großstädte, einer Dash-Cam, einer Sprachsteuerung oder Fahrerassistenzsystemen wie z.B. einem Fahrspur- und einem Geschwindigkeitsassistenten oder einem Spurhalteassistenten. Ob man diese Funktionen benötigt, muss jeder für sich entscheiden. Der Autor schätzt diese jedoch in seinem Einbaunavi sehr. Besondrs die sprachstuerung ist äußerst komfortabel, können so Ziele sogar währden dem fahren eingesprochen werden. Das lästige und fummelige Buchstabeneintippen auf dem Display entfällt so. Zumindest sollten diese Sondrfunktionen mit in die Kaufüberlegung einbezogen werden.

Navigation Points of Interest Menü

Gute Navigationssysteme überwachen übrigens auch den Verkehr und gleichen immer wieder die gerade gefahrene Route mit der aktuellen Verkehrslage ab und schlagen falls nötig Alternativrouten vor. Dies ist ebenfalls eine funktion, die äußerst nützlich werden kann, wenn man so rechtzeitig vor einem Stau gewarnt wird.

Navi Menü

Im Navigations Menü des Ford Kuga lassen sich ebenfalls viele Points of Interest auswählen. - Screenshot: kfztech.de

Bedienkomfort

Schließlich und endlich kommt es natürlich auch auf den Bedienkomfort des Geräts bzw. der Software an. Geben sie vor dem Kauf einmal ein Ziel über die Tasten ein. Wie fühlt es sich an? Reicht die Tastenbreite aus? Wie gut findet man die Menüs? Wie übersichtlich ist der Bildschirm? Diee und ähnliche Fragen sollte man sich stellen. Dann klappt es auch mit dem Navi.

mehr zum Thema:  Navigation | Navi-Test |


Autor: Johannes Wiesinger

bearbeitet: 22.03.2020









 

 
 
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