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Den Führerschein der Klasse B erwerben

von kfztech.de

Irgendwann kommt der Tag an dem ein junger Mensch individuell mobiler werden möchte und sich überlegt den Führerschein der Klasse B zu machen. Durch die exzellente Möglichkeit des „Führerscheins mit 17“ (amtlich: Prüfbescheinigung), fragen sich das auch schon 16-Jährige. Und so fragen sich viele junge Leute: Wie findet man die richtige Fahrschule? Wie vergleicht man Fahrschulen am besten? Wie schwer ist es den Führerschein zu bestehen?

Traum vom Auto

Das Warten dauert nciht mehr ganz so lange. Denn heute kann man auch schon den Führerschein mit 17 machen. Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

Wie findet man die richtige Fahrschule?

Früher kannte man im Prinzip nur eine Methode eine Fahrschule zu finden. Man fragte Freunde und Bekannte, die bereits den Führerschein (Fahrerlaubnis) gemacht hatten, wie sie mit ihrer Fahrschule zufrieden waren. Dies ist sicherlich auch heute noch ein guter Weg eine Meinung zu erhalten. Diese ist freilich subjektiv und muss nicht immer stimmen.

Heute gibt es aber noch eine weitere gute Möglichkeit, wie man eine Fahrschule finden kann. Das Internet bietet inzwischen auch hier eine gute Möglichkeit sich über Fahrschulen in der näheren Umgebung zu informieren.

Dies erspart einem viel Lauferei und Telefonzeit. Denn man erhält mit wenigen Clicks gleich eine Menge an Informationen über die Fahrschule, deren Preise und Stärken. Gute Fahrschulen verheimlichen nicht die Preise für die Fahrstunden, sondern geben sie an. Informationen über Öffnungszeiten sind besonders wichtig für Berufstätige. Es kann interessant sein zu erfahren, ob die Fahrschule auch ein Fahrsimulator-Training anbietet. Denn damit lassen sich verschiedene Verkehrsszenarien sehr gut einüben. Für ausländische Mitbürger kann es auch interessant zu erfahren, ob die Fahrschule den theoretischen bzw. praktischen Unterricht in verschiedenen Sprachen anbieten kann. Auch interessieren sich manche angehende Fahrschüler dafür, welche Autos, die Fahrschule im Portfolio hat.

Das Praktische bei clickclickdrive ist, dass man anrufen und einen Termin vereinbaren kann. Außerdem bietet die Seite die Möglichkeit sich in einen Theorie-Bereich einzuloggen und Prüfungsaufgabe zu üben.

Hat man nun mehrere Fahrschulen in der engeren Auswahl, wäre es sicherlich auch gut, diese auch vergleichen zu können. Clickclickdrive bietet hier auch die Möglichkeit an Bewertungen abzugeben. Grundsätzlich darf man bei allen Internet-Bewertungen aber etwas skeptisch bleiben, da Meinungen immer auch sehr subjektiv sind und man nicht immer weiß wie diese zustande gekommen sind.

Nach dem Online Vergleich sollte sich aber selber auch einen persönlichen Eindruck verschaffen und selbst bei ein oder zwei bevorzugten Fahrschulen vorbeischauen und sich weiter informieren. So bekommt man schon mal selber einen persönlichen Eindruck von der Einrichtung und den Leuten, beispielsweise, ob es z.B. auch weibliche Fahrlehrer gibt. Eine gute Fahrschule wird auch sicher nichts gegen eine Schnupperstunde einzuwenden haben.  

Der Unterricht

Hat man die Fahrschule seiner Wahl gefunden, sollte man zielstrebig den Tag der Prüfung anvisieren. Dies gelingt nur, wenn man auch regelmäßig in den Theorieunterricht geht. Es gilt 14 Theorie-Einheiten abzulegen. Parallel dazu muss man natürlich auch die Führerscheinfragen üben. Heute gibt es meist Online Fragebögen, wo man von überall aus sich einloggen und üben kann. Je mehr man übt, umso erfolgreicher ist man dann. Dies hat sich beim Führerschein schon immer bewährt.

Am besten ist wohl die Methode, zunächst einen theoretischen Unterbau vor der ersten praktischen Fahrstunde zu besitzen. Den Fahrsimulator sollte man ebenfalls nutzen, sofern vorhanden. Die Anzahl der Übungsfahrten ist nicht vorgegeben und richtet sich nach dem jeweiligen Fahrschüler. Unsichere Fahrschüler erhalten in der Regel ein paar Stunden mehr. Außerdem gilt es noch die gesetzlich vorgeschrieben Sonderfahrten zu absolvieren. Dies sind derzeit 12 Sonderfahrten à 45 Minuten, davon 5 Überlandfahrten, 4 Autobahnfahrten sowie 3 Nachtfahrten.

Die theoretische Prüfung

Die theoretische Prüfung kann man frühestens drei Monate vor dem 18. Geburtstag ablegen. Damit man zur Prüfung zugelassen werden kann, stellt in der Regel die Fahrschule für einen den Prüfungsantrag. Dazu benötigt diese eine Bescheinigung, dass man an einem Erste-Hilfe-Kurs teilgenommen hat. Außerdem muss man einen aktuellen Sehtest vorweisen können. Natürlich muss man auch ein aktuelles Passfoto (biometrisches Lichtbild) machen lassen.

Wichtig ist es, dass man rechtzeitig, ausgeruht und entspannt bei der Führerscheinprüfung ankommt. Am besten legt man sich die nötigen Dinge wie Personalausweis am Abend vorher zurecht. Gute Fahrschulen bereiten einen optimal auf den Tag der theoretischen und praktischen Prüfung vor und melden einen erst zur Prüfung an, wenn man dafür auch gut vorbereitet ist.

Neben dem Perso oder Reisepass muss man am Tag der Prüfung auch die Ausbildungsbescheinigung mitbringen. Die theoretische Prüfung selbst wird auf einem Tablet durchgeführt. Es wird einem ausreichend Zeit für die Beantwortung gegeben. Das Prüfungsergebnis erfährt man am Ende. Hat man die Theorieprüfung geschafft, kann man auch die praktische Prüfung ablegen.

Die praktische Führerscheinprüfung

Im Auto stellt man wie gewohnt seine Sitzposition, das Lenkrad und die Spiegel ein. Der Blick in den Spiegel sollte beim Anfahren nicht vergessen werden.

Statt dem Fahrlehrer gibt einem der Prüfer die Fahranweisungen. Man braucht keine Angst vor dem Prüfer zu haben. Es ist am besten, sich die Fahrt wie eine normale Fahrstunde vorzustellen. Man hat in genügend Fahrstunden ja inzwischen das Fahren erlernt. Wer extremes Lampenfieber hat, kann aber auch ein sogenanntes Prüfungsangstseminar besuchen. Wer sich unsicher fühlt, kann auch zusammen mit jemanden der den Führerschein besitzt, einen Verkehrs-Übungsplatz besuchen und noch ein wenig üben. In der Regel ist das aber nicht nötig.

Der Prüfer achtet während der Prüfungsfahrt insbesondere auf die richtige Fahrgeschwindigkeit, das Abstandhalten, den Fahrspurwechsel, den Blick in den Spiegel, das Verhalten an Kreuzungen, das Beachten der Verkehrszeichen und einiges mehr. Beachtet man diese Dinge, die man ja alle aus Fahrschule bereits kennt, sollte dem Bestehen des Führerscheins nichts im Wege stehen.

Durchfallen wird man in der Regel nur bei einer groben Missachtung der Vorfahrt, beispielweise beim Übersehen einer roten Ampel oder Überfahren eines Stoppschilds. Natürlich sind da noch ein paar weitere Dinge, über die einen aber auch der Fahrlehrer oder der TÜV gerne Auskunft geben kann. Natürlich muss man auch einmal bewiesen haben, dass man einparken kann.

Wurde die Fahrprüfung bestanden und hat auch das Mindestalter 18 erreicht, bekommt man endlich den EU-Führerschein im Scheckkartenformat vom Prüfer überreicht.

Führerschein

Da ist die Freude groß, wenn man die Führerscheinprüfung bestanden hat und den Führerschein überreicht bekommt. - Bild: pixabay.com


Autor: Johannes Wiesinger

bearbeitet: 03.09.2019












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