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Smartphone oder Autotelefon?

Diese Regeln zur Kommunikation während der Autofahrt sollten Sie kennen!

Jeder Autofahrer weiß, dass die Nutzung von Mobiltelefonen im Straßenverkehr unzulässig ist und mit einem Bußgeld und Punkten in Flensburg bestraft wird. Unter welchen Voraussetzungen darf der Fahrer jedoch das Handy während der Fahrt verwenden und ist der Einsatz des Mobiltelefons als Navigationshilfe zulässig?

Telefon im Auto

Das Handy am Ohr während des Fahrens  ist nicht gestattet. Das ist allgemein bekannt. - Bernd Kasper / pixelio.de

 

Telefongespräche während der Fahrt nur mit Freisprechanlage

Fahrzeugführern ist gemäß der geltenden Rechtsprechung die Nutzung eines Mobil- oder Autotelefons während der Fahrt nicht gestattet, wenn zu diesem Zweck der Telefonhörer oder das Handy in die Hand genommen oder gehalten werden muss.

Allerdings gibt es inzwischen einige Ausnahmen, in denen eine Handynutzung gestattet ist. Demnach ist das Entnehmen des Mobiltelefons aus der Jackentasche sowie das Ablegen in der Mittelkonsole während der Fahrt nicht strafbar. Das Schreiben von SMS-Nachrichten ist allerdings nicht erlaubt, während beim Führen von Telefongesprächen eine Freisprechanlage erforderlich ist. Bei Fahrten in den Urlaub oder zum Geschäftstreffen wird das Mobilfunkgerät oft als Navigationshilfe verwendet. Für Reisen empfiehlt sich außerdem der Abschluss einer passenden Autoversicherung. Kfz-Versicherungen für Privatkunden mit individuell abgestimmtem Rundumschutz sowie Zusatzbausteinen und Erweiterungsmöglichkeiten durch Teilkasko und Vollkasko bietet dieser Versicherer an. Wer das Smartphone als Navi nutzen will, sollte das Gerät vor Fahrtantritt in die dafür vorgesehene Halterung legen. Dadurch wird verhindert, dass das Mobiltelefon bei einem Unfall quer durch das Auto fliegt. Die Route kann dann vor der Abfahrt bereits in das Navi eingegeben werden. Beifahrer und Mitreisende dürfen ihr Smartphone jedoch uneingeschränkt verwenden.

Mithilfe einer Freisprechanlage kann auch der Fahrer während der Fahrt alle Funktionen des Mobiltelefons nutzen. Das Lesen von SMS oder WhatsApp-Nachrichten stellt jedoch eine Ablenkung dar, die gefährliche Folgen haben kann. Deshalb ist das Nachrichtenlesen ebenso wie das Annehmen von Anrufen tabu.

Mobiltelefon nicht zu häufig aufladen

Damit der Handy-Akku unterwegs nicht leer wird, kann dieser bei längeren Fahrten auch im Auto geladen werden. Zu diesem Zweck wird das Mobilgerät durch ein Autoladekabel mit dem Zigarettenanzünderanschluss verbunden. Fachleuten zufolge wird die Autobatterie durch den Ladevorgang nicht entladen. Es besteht demnach kein Risiko, dass das Fahrzeug nach dem Laden des Smartphones nicht mehr anspringt. Bei ausgeschalteter Zündung geben allerdings ausschließlich Zigarettenanzünder-Anschlüsse mit Dauerplus Strom. Der Handy-Akku lässt sich über diesen Anschluss natürlich ebenfalls bei laufendem Motor laden. Bei den meisten Autos genügt es, während des Ladevorgangs die Zündung einzuschalten. Eine weitere Möglichkeit, das Mobiltelefon im Auto aufzuladen, besteht in der Nutzung eines speziellen USB-Kfz-Adapters, der in den Zigarettenanzünder-Anschluss gesteckt wird und eine normale USB-Schnittstelle für das Mobiltelefon liefert. Allerdings wird dafür ein zusätzliches USB-Kabel benötigt. Experten empfehlen, aus Sicherheitsgründen das Handy während einer Pause auf dem Parkplatz aufzuladen.

i-clever Lader

Ein USB-Ladestecker für den Zigarettenanzünder - Bild: iClever

Akku-Fachleute sind der Ansicht, dass der ideale Ladezustand eines Handy-Akkus im Bereich zwischen 30 und 80 Prozent Ladung liegt. Dadurch ist eine Verfügbarkeit einer größeren Anzahl an Ladezyklen gewährleistet. Die meisten Smartphone-Nutzer laden ihr Gerät über Nacht auf. Beim Aufladen des Mobiltelefons sollte darauf verzichtet werden, das Gerät bei einem niedrigen Akku-Stand nur kurzzeitig an das Ladekabel zu hängen oder das Handy bei nahezu voller Kapazität bereits aufzuladen. Fachleute raten zudem, das Gerät nicht zu häufig aufzuladen, denn je seltener ein Akku aufgeladen wird, desto länger hält er.

 


Autor: Johannes Wiesinger

bearbeitet: 23.04.2018









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