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Den Neuwagen richtig und schonend pflegen

von kfztech.de

Den Neuwagen richtig und schonend pflegen

Auto in die Waschanlage bringen oder in der Waschbox selber reinigen oder gar vor dem Haus auf der Straße?

Wenn der Neuwagen noch lange so aussehen soll wie ein Neuwagen, dann muss dieser richtig gepflegt werden. Für die deutschen nimmt das Auto einen sehr hohen Stellenwert ein, doch die Pflege des Liebsten wird leider häufig stiefmütterlich behandelt. Nachfolgend erhalten Sie nützliche Tipps, um Ihren wagen so lange wie möglich jung zu erhalten.

Einen Neuwagen zu kaufen, geht häufig einher mit einem großen Glücksgefühl. So lange hat man für Ihn gespart und jetzt endlich ist es so weit. Man legt den ersten Gang ein und fährt vom Hof des Händlers. Umso ärgerlicher ist es, wenn sich dann nach einigen Fahrten der Schmutz auf und in dem Fahrzeug breit macht. Die Autopflege lässt sich in verschiedene Bereiche einteilen.

Auto waschen

Auto von Hand waschen oder in der Waschstraße? - Bild von VintageBlue auf Pixabay 

Regelmäßige Autowäsche

Wer sein Auto liebt, kommt um eine regelmäßige Wäsche seines Lieblings nicht umher, weil anfällige Fahrzeugteile oder Blechkanten schnell rosten können. So sind Kratzer und kaputte Lackstellen sehr korrosionsanfällig, besonders wenn man den Dreck lange nicht entfernt. Wenn der Wagen ständig dreckfördernden Widrigkeiten ausgesetzt ist, muss man besonders achtsam sein. Hierzu gehört zum Beispiel das häufige Befahren von salzigen Straßen, sowie Vogelkot als auch Baumharz auf dem Lack. Oder auch wenn das Auto ständig draußen parkt oder auf unbefestigten Wegen gefahren wird. Für die Autowäsche stehen verschiedene Möglichkeiten zur Wahl. So kann man sein Auto in einer Waschanlage, in einer Waschbox oder auch zu Hause mit geeigneten Pflegematerial bearbeiten. Ein guter Hersteller für Autopflegeprodukte, die man zu Hause verwenden kann, ist zum Beispiel Koch Chemie.

 

Auto Waschanlage

Wie gut sind Waschanlagen? - Bild: Kröner / GTÜ

Die Waschanlage

Wer wenig Zeit aber regelmäßig das nötige Kleingeld dafür übrighat oder einfach keine Lust auf lästige Handarbeit hat, der fährt sein Auto in die Waschanlage.

Das alte Gerücht, dass der Autolack von den Bürsten in einer Waschanlage zu stark beschädigt wird, ist heutzutage nicht mehr zu halten. Die heutigen Autolacke sind so widerstandsfähig, dass der Waschgang in einer Anlage Ihm grundsätzlich nichts anhaben kann. Allerdings sollte man nur in saubere Anlagen fahren (s.a. Video ADAC). Mikrokratzer können generell beim Waschen enstehen, unabhängig davon, ob man mit der Hand wäscht oder in der Waschanlage. Dies hängt z.B. auch von der Festigkeit der mechanischen Reibung, dem Verschmutzungsgrad des Wassers oder den Waschuntensilien ab.

Wenn das Auto aber vor dem Waschgang noch mit grobem Schmutz oder Körnchen versehen ist, kann es sein, dass von den Bürsten feine runde Kratzer im Lack entstehen. So ist eine Vorwäsche, die diese groben Verschmutzungen vor der Waschanlage entfernt, auf jeden Fall zu empfehlen. Dies wird im Regelfall auch von guten Betreibern einer Waschanlage angeboten.

Der größte Vorteil der Waschanlage ist sicherlich die Zeitersparnis. Es sei denn es sollte sich im Sommer, vor dieser, ein Stau aufgrund des hohen Andrangs bilden. Und nach der Wäsche sollte man sich Zeit für Nacharbeiten nehmen. So sind die Einstiege, Kanten, Leisten, etc. mit einem Mikrofasertuch zu reinigen bzw. zu trocknen.

Video: ADAC Waschanlagentest: Waschstraßen sind besser als Portalanlagen

Die Waschbox für den Spezialisten

Deutlich günstiger aber dafür deutlich zeitaufwändiger ist die Autowäsche in der Waschbox. Hier kann man sein Auto ganz nach Belieben selber waschen. Reinigungsmittel wie die von Koch Chemie und Putzutensilien stehen hier zur Verfügung. Wichtig ist, dass die verwendeten Mittel gut abbaubar und nicht schädlich für Wasserorganismen sind. Man sollte allerdings bei der Arbeit in der Waschbox nicht trödeln, da die Nutzung der Waschbox nicht kostenlos ist. Oft wirft man für die Nutzung der Box Münzen in einen Automaten für die jeweilige Nutzungsdauer.

Auch sollte man in der Waschbox, bevor man mit der Hauptwäsche beginnt, das Auto von groben Verschmutzungen befreien, so dass diese keine Spuren im Lack hinterlassen. Mit einem Hochdruckreiniger ist diese Aufgabe vorab allerdings schnell erledigt. Dieser gehört in den meisten Waschboxen zur Serienausstattung. Wenn der Wagen wieder sauber ist, empfiehlt es sich den Wagen mit einem Mikrofasertuch zu trocknen, damit gerade bei sehr kalkhaltigem Wasser keine Flecken entstehen. Alles in allem ist diese Methode zwar deutlich zeitaufwändiger als die Fahrt durch die Waschanlage. Aber sie ist für jemanden mit sehr speziellen Vorstellungen der Autopflege genau das Richtige.

Auf der Straße vor dem Haus waschen

Es ist natürlich möglich sein Auto auf dem Parkplatz vor der eigenen Haustür zu waschen. Hierbei sollte man aber besonders darauf achten, dass man allgemeinen Regeln des Grundwasserschutzes beachtet sowie die örtlichen Bestimmungen für das Waschen und für die Verwendung spezieller Reinigungsmittel beachtet. Nicht überall ist erlaubt. Unbefestigte Untergründe gehen gar nicht; ein Anschluss an die Kanalisation muss vorhanden sein. Es muss auf jeden Fall gewährleistet sein, dass keine schädlichen Stoffe wie Öl ins Grundwasser gelangen können. Motorwäschen gehen ebenfalls nicht. Verstöße hiergegen können im schlimmsten Fall mit hohen Geldbußen geahndet werden.

Weiterführender Link: Die besten Tipps für die Aufbereitung des Fahrzeugs und wie man sein Auto innen reinigt.










 



Impressum, Copyright Autor: Johannes Wiesinger bearbeitet: 25.09.2021