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Daimler Aktie kann sich nicht behaupten

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Auto und Finanzen

Aktienkurse Grafik

Für die Daimleraktie läuft es in letzter Zeit nicht wirklich gut. - Bild von Mediamodifier auf Pixabay

Es läuft einfach nicht: Die Kosten, die im Zusammenhang mit der sogenannten Dieselaffäre entstanden sind, waren doch höher als angenommen - und das war letztlich auch der Grund, warum die Daimler-Aktie abermals auf Tauchstation geschickt wurde. Zuletzt befand sich der Aktienkurs auf dem tiefsten Stand seit dem Oktober des Vorjahres. Ist für 2020 eine Besserung in Sicht?

„Nach den zwei Gewinnwarnungen zu Beginn der Amtsperiode hat Ola Källenius, der neue Chef von Daimler, die Anleger mit den Vorabzahlen für 2019 verschreckt“, so Frank Schwope, Analyst der NordLB. „Die Bewertung von Daimler hat mich mehrfach sprachlos gemacht. Heute ist ein weiterer sehr trauriger Tag für die Beteiligten“, sagte Arndt Ellinghorst, Analyst von Evercore ISI.

Die deutlichen Worte stellen ganz klar unter Beweis, dass sich Daimler wohl auch im Jahr 2020 nicht so behaupten kann, wie man das wohl als Aktionär gerne hätte. Doch wie sollen die Aktionäre jetzt reagieren? Ist es ratsam, Daimler-Aktien zu halten, zu kaufen oder ist es nun doch an der Zeit, die Papiere zu verkaufen, weil es neuerlich nach unten Enden gehen kann?

Wie geht es im Jahr 2020 weiter?

Daimlers Diesel-Rechnung klettert weiter nach oben. Denn für die diversen Verfahren sowie Rückrufe muss nun der Autobauer aus Stuttgart einen weiteren Milliardenbetrag auf den Tisch legen. In einer Mitteilung war von einer zusätzlichen Belastung im Bereich der 1,1 bis 1,5 Milliarden Euro zu lesen. Eine Hiobsbotschaft, da schon die Bilanz für 2019 ausgesprochen getrübt war. Die neuesten Zahlen, die demnächst der Öffentlichkeit präsentiert werden, könnten den Aktienkurs also neuerlich nach unten schicken.

Natürlich hat man am Markt schon mit einer Gewinnwarnung gerechnet, jedoch sind die Resultate letztlich noch schlechter als erwartet ausgefallen. Frank Schneider, Experte von Alpha Wertpapierhandel, weiß, dass das „keine gute Basis für das neue Jahr“ ist. Des Weiteren werden wohl auch noch Bedenken bezüglich der Dividende aufkommen. Doch auch wenn der neue Chef bereits im Kreuzfeuer der Kritik ist, so hat der NordLB-Analyst Frank Schwope richtigerweise erwähnt, dass Källenius den Konzern schon in einem „relativ schlechten Zustand“ übernommen hat. Des Weiteren kann man davon ausgehen, dass das Sanierungsprogramm, das mit November gestartet ist, wohl in weiterer Folge erweitert werden wird.

Befasst man sich mit Finanzprodukten mit Schwankungen, so etwa mit dem Aktienmarkt oder arbeitet man über Bitcoin Pro mit Kryptowährungen, so ist es wichtig, immer am neuesten Stand zu bleiben. Das heißt, Nachrichten wie auch Ereignisse verfolgen, die im Zusammenhang mit der Veranlagung stehen. Nur so kann rechtzeitig agiert wie reagiert werden.

In San José werden selbstfahrende Autos getestet

Interieur Auto

Bild von J W. auf Pixabay

Doch es gibt auch ein paar interessante Nachrichten, die mitunter einen positiven Einfluss auf den Aktienkurs haben könnten. So testen Daimler und Bosch eine gemeinsam entwickelte Technik, um neue Erkenntnisse im Bereich der autonomen Autos sammeln zu können. Zu Beginn werden die selbstfahrenden S-Klassen nur in San José (Kalifornien/USA) ausprobiert. Die Testergebnisse sollen letztlich zeigen, dass es sehr wohl möglich sein kann, ganze Flotten von autonom agierenden Autos in ein dichtes Verkehrsnetz integrieren zu können.

Vor mehr als einem Jahr wurde das Projekt von Daimler und Bosch verkündet - nun scheint es sich endlich in einer heißen Phase zu befinden. Zu beachten ist, dass die Autos aber nicht tatsächlich ohne Fahrer unterwegs sind - während der Testphase befindet sich weiterhin ein Sicherheitsfahrer in dem Auto, damit gegebenenfalls eingegriffen werden kann.

Die autonomen Fahrzeuge stehen aktuell nur einem auserwählten Nutzerkreis zur Verfügung. Hier kann dann über die Daimler Mobility App eine der S-Klassen gebucht werden. Danach werden Abholort sowie Zielort eingegeben. Schon wird man mit dem selbstständig fahrenden Taxi von A nach B gebracht.

Warum gerade San José für den Testbetrieb gewählt wurde? Schlussendlich war es die erste Stadt, die eine Einladung an die privaten Unternehmen aussprach, man würde bereit sein, autonom fahrende Autos auf den Straßen zu akzeptieren. Des Weiteren sei hier ein extrem dichter Verkehr. Das heißt, hier werden die autonom fahrenden Autos gleich auf Herz und Nieren getestet.

 


Autor: Johannes Wiesinger

bearbeitet: 31.01.2020









 

 
 
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