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Wissenswertes zum Thema: Kleine Kraftfahrzeuge und Transportmöglichkeiten im urbanen Verkehr

Mofa, Roller, Quads

Jeder von uns kennt es: Der Stress im Verkehr wird manchmal einfach zu viel – insbesondere, wenn man eh schon zu spät dran ist. Es gibt zum Glück viele Transportmöglichkeiten, die man verwenden kann, damit man im urbanen Verkehr sein Ziel erreicht. Nicht immer sind Autos, Fahrräder und öffentliche Verkehrsmittel die einzigen Lösungen. Es gibt auch kleine Kraftfahrzeuge, die in diesem Zusammenhang sehr praktisch und hilfreich sind, zu welchen unter anderem Roller, E-Roller, Mofas und Quads gehören. Alle dieser kleinen Kraftfahrzeuge bieten ihrem Fahrer auf jeden Fall großen Fahrspaß und erleichtern auch die Erreichbarkeit.

Während E-Roller und Mofas zu der Kategorie der „motorisierten Zweiräder“ gehören, sind Quads eine ganz andere Kategorie – diese besitzen nämlich nicht zwei Räder sondern insgesamt vier und sind zudem auch für mehr als nur eine Person gedacht, auf einem Quad können nämlich 1-3 Personen fahren!

Mofas und Roller liegen wieder im Trend

Die meisten von uns kennen einen Roller schon seit ihrer Kindheit, Anfang der 2000-er Jahre wurden diese Zweiräder wieder beliebter: Nicht nur bei Kindern und Jugendlichen sondern aber auch erwachsenen Menschen sind Roller tatsächlich sehr beliebt geworden und haben sich quasi zu einem „Trend“ entwickelt. Auch Mofas sind begehrtes Verkehrsmittel und sind die motorisierte Version eines Fahrrads. Es gibt speziell für Mofas die Fahrerlaubnis der Klasse M. Jugendliche ab 16 Jahren können den Mofaführerschein machen, für die sogar keine praktische Prüfung erforderlich ist. Prinzipiell gilt: Wer einen Führerschein der Klasse B, also eine Fahrerlaubnis für Pkws besitzt, der kann problemlos auch Mofas fahren. (zum Mofa Führerscheintest)

Benero Roller

Roller, wie dieser von Benero, liegen wieder voll im Trend (Bild: Benero)

Quads haften immer

Bei Quads sieht die Sache jedoch etwas anders aus: Für das Fahren von Quads ist ein Führerschein der Klasse S erforderlich. Quads und E-Roller werden sowohl für private Zwecke, wie beispielsweise als Freizeitfahrzeuge, als auch für öffentliche Zwecke z.B. von Polizisten, gefahren. Diese durchaus nützlichen Fahrzeuge können jedoch auch wie jedes andere Kraftfahrzeug gefährlich werden, wenn man auf bestimmte Aspekte nicht achtet. Wichtig ist an dieser Stelle zu erwähnen, dass bei einem Unfall mit einem Quad immer der Fahrer des Quads die Haftung trägt, wenn sich der genaue Unfallhergang nicht ermitteln lässt (OLG München vom 17.09.2013). Ein weiteres Problem besteht darin, dass das Lenken eines Quads sehr anstrengend sein kann und dass bei einer Vollbremsung kein ABS vorhanden ist.

Spy Quad

Ein Quad, wie z.B. das von Spy-Quads, ist ein echter Hingucker (Bild: Spy)

Bei Quads hat die Sicherheit Vorrang

Viele Fahrer haben auch Schwierigkeiten dabei, einzuschätzen inwiefern sie während der Fahrt Gas zu geben haben, da das Geben vom Gas bei einem Quad schon allein per Daumenbewegung möglich ist. Es empfiehlt sich daher ganz besonders für jüngere Quad-Fahrer, dass sie sehr vorsichtig fahren und sich selbst Zeit geben, bis sie sich richtig an das Fahren eines Quads gewöhnen können. Daher sollte man auch als junger Quad-Fahrer bzw. als junge Quad-Fahrerin extrem vorsichtig bei der Überwindung von Kurven sein; denn besonders gefährlich wird die Quad-Fahrt bei Kurven, da das Fahrzeug an sich schon sehr viel wiegt: Das gute Stück wiegt nämlich ca. 330 kg! Aus diesem Grunde kann es schon anstrengend für den Fahrer werden, das Quad auf der Straße zu halten ohne dass es sich „hin und her schleudern lässt“. Falls Sie sich allgemein für kleine Quads oder Roller interessieren und weitere Informationen benötigen, finden sie wissenswerte Infos auch direkt hier.

Fazit

Quads und Co können auf jeden Fall eine sinnvolle Alternative für Auto, Bus oder Fahrrad sein. Außerdem bieten sie jede Menge Fahrspaß. Die Sicherheit darf selbstverständlich dabei nicht zu kurz kommen.

 

 

 

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Autor: Johannes Wiesinger

bearbeitet: 13.01.2016









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