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Die passenden Motorradreifen finden - Darauf ist zu achten

Während den meisten Menschen bekannt ist, wie wichtig die richtigen Reifen für ein Auto sind, gibt es in Bezug auf das Motorrad einige Unsicherheiten. Dabei sind die Motorradreifen gerade dort besonders wichtig, um für Sicherheit und Fahrspaß auch dauerhaft gewährleisten zu können. Doch auf was sollte geachtet werden, um das Motorrad perfekt für die nächste Tour auszustatten?

Wie alt darf mein Reifen sein?

Zunächst ist es wichtig, nur relativ neue Reifen zu verwenden. Bei perfekter Lagerung in einem trockenen und dunklen Raum bei konstanter Temperatur könnten die Reifen so noch nach bis zu sechs Jahren verwendet werden. Entscheidend für das Alter ist die sogenannt DOT-Nummer, die auf dem Reifen aufgetragen ist. Sie besteht aus einer vierstelligen Zahlenkombination. Dabei geben die ersten beiden Ziffern die Kalenderwoche der Produktion und die letzten beiden Ziffern das dazugehörige Jahr an. 0316 würde damit bedeuten, dass der Reifen in der dritten Kalenderwoche im Jahr 2016 vom Band gelaufen ist. Damit auch eine Motorrad Versicherung wie directline.de im Schadensfall für die Kosten eines Unfalls aufkommt, müssen diese Bedingungen für die Sicherheit auch bei den Reifen erfüllt werden.

Reifenalter bestimmen

So wird das Reifenalter bestimmt

Ein Reifen muss eingefahren werden

Das Einfahren des Motorradreifens ist ein ganz klarer Unterschied im Vergleich zum Auto. Denn nach der Produktion laufen die Reifen in einem relativ glatten Zustand vom Band. Auch aus dem Grund ist es von so großer Bedeutung, sie bei der Fahrt mit mäßiger Geschwindigkeit mit einer etwas raueren Oberfläche zu versehen. Hierbei werden die Strecken für das Einfahren des Reifens von den Herstellern mit bis zu 200 Kilometern angegeben. Erst wenn dieses Ziel erreicht ist, sollten die Reifen auch in der Kurve richtig belastet werden. Hinzu kommt bei den Motorradreifen der sogenannte Geschwindigkeitsindex. Diese Zahl gibt die zulässige Höchstgeschwindigkeit des Reifens an und wird direkt auf der Seite des Reifens gut sichtbar eingetragen.

Diagonal- und Radialreifen

Tatsächlich werden die Reifen der Motorräder seit jeher grob in diese zwei unterschiedlichen Kategorien aufgeteilt. Der Diagonalreifen ist dabei weit bekannt und gilt als der Klassiker unter den Reifen, der auch bis in die 80er Jahre ziemlich weit verbreitet war. Beim Diagonalreifen sind die Karkassenlagen diagonal zur Drehrichtung des Reifens angeordnet. Einer der großen Unterschiede ergibt sich daher im Bereich der besseren Flankenstabilität. Damit können Kurven über weite Strecken sicherer ausgefahren werden, als mit einem Radialreifen, allerdings bei niedrigeren Geschwindigkeiten. Die modernen Radialreifen haben den Diagonalreifen gänzlich verdrängt, leidglich im Offroadrbereich finden sich noch Diagonalreifen. Radialreifen weisen dagegen einen Winkel der Karkassen von bis zu 90 Grad auf und bieten auch bei höheren Geschwindigkeiten Stabilität.

Reifen - diagonal - radial

Radialreifen und Diagonalreifen im Vergleich

Welche Arten von Motorradreifen gibt es?

Es gibt sehr viele verschiedene Arten von Motorradreifen, die für unterschiedliche Einsatzzwecke oder Fahrertypn bestimmt sind:

  • Rennreifen

  • Sportreifen

  • Torurenreifen

  • Tourensportreifen / Sporttourenreifen

  • Offroadreifen

Die Eigenschaften dieser Reifen finden Sie im Motorrad Wikia näher beschrieben.

Grundsätzlich gilt es aber immer bei der Reifenwahl beim Motorrad die vorgeschriebene Reifenbindung zu beachten.


Autor: Johannes Wiesinger

bearbeitet: 13.09.2016









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