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| Analogie: Ein Gewichtheber und
ein Sprinter wollen eine Last einen Berg hochziehen. |
Gewichtheber
- schafft mehr Gewicht
- bewegt sich aber langsam
- benötigte Kraft x
Weg steht für das Drehmoment
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Sprinter
- schafft nicht so viel
- rennt aber den Berg hoch
- multipliziert mit der
Geschwindigkeit entspricht der Leistung
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| Übertrag auf das
Auto: gleicher Berg - 2 verschiedene Wege |
gerader
Weg (Falllinie)
- viel Kraft
erforderlich,
- niedrige
Drehzahl
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Serpentinen
- weniger Kraft erforderlich
- dafür mit hoher Drehzahl
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P
= F
x v
Wenn
das Produkt aus Kraft und Geschwindigkeit gleich groß ist (gleiche
Leistung) kommen beide gleichzeitig oben an.
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Hohe
Leistung ermöglicht hohe Drehzahl. Dies bedeutet auch hohe
Geschwindigkeit ( mit dem Produkt der Getriebegesamtübersetzung). Hohes
Drehmoment steht für Durchzugskraft. |
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Leistung
und Drehmoment hängen eng miteinander zusammen.
Die Höhe des Drehmoments und die
dazugehörige Drehzahl sind für die Leistung maßgeblich. Die Leistung
entsteht aus der zeiteinheitsbezogenen Arbeit. Dies kann man aus der
Formel für die mechanischen Leistung besonders deutlich ablesen.
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W*
= F x s
und
P = F x s / t
(*Die mechanische Arbeit entspricht dem Drehmoment ) |
Die
mechanische Arbeit, also das Drehmoment, ist die Wirkung des
Verbrennungsdrucks auf Kolben und Kurbelwelle (s.a.
Drehmoment und Füllung). Dies lässt sich mit der folgenden Formel
ausdrücken:
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| P
= M x T
(
T=
Winkelgeschwindigkeit
=
A
x n / 30000
) daraus ergibt sich: P
= M x n / 9551 |
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Beispiele: Entnimmt man
dem Diagramm die Werte 500 Nm bei 2000 1/min bzw. 500 Nm bei 3000 1/min und
setzt sie jeweils in in die Formel ein, so erhält man 105 kW bzw. 157 kW.
So ist es also möglich jedem Drehmomentwert einen zugehörigen
Leistungswert zuzuordnen.
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Bei
abnehmenden Füllungsgrad fällt der
Mitteldruck und das Drehmoment. Wird die Drehzahl des höchsten
Arbeitsdrucks und auch höchsten Drehmoments überschritten, fällt
dadurch das Drehmoment aber die Leistung steigt wegen der steigenden
Drehzahl natürlich weiter! Irgendwann wird der Gaswechsel aber so
schlecht, das Drehmoment fällt sehr tief, so dass das nicht mehr durch
die Drehzahl kompensiert werden kann: die Leistung sinkt bei weiter
steigender Drehzahl.
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Noch
wichtiger ist aber der Verlauf der Leistungskurven. Vergleicht man zwei
gleichstarke Motoren, so ist der Motor besser, der eine konkavere Leistungskurve aufweist. Ideal wäre eines,
welches von der Leerlaufdrehzahl bis zur Maximaldrehzahl genau die Nennleistung*
bringt. Wenn ein Motor bei halber Nenndrehzahl bereits eine höhere
Leistung hat als ein vergleichbarer Motor, erreicht dieser die
Nenndrehzahl schneller als der, welcher seine Leistung erst langsam
aufbauen muss. Turbomotoren, egal ob Diesel oder Benzin, haben bereits im
"Drehzahlkeller" wegen des besseren Füllungsgrades ein
hohes Drehmoment. Das macht die Leistungskurve konvex.
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Nennleistung
ist die höchste Nutzleistung, die ein Motor bei einer bestimmten Drehzahl
an die Kurbelwelle abgibt.
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Wie
bereits erwähnt ist das Drehmoment eine
Wirkung aus dem Verbrennungsdruck auf den Kolben und dem Angriffspunkt der
Kraft auf die Kurbelwelle. Daraus ergibt sich auch, dass ein Motor mit größerem
Hub auch ein höheres Drehmoment hat. Ein Trend zu langhubigeren
Motoren ist wieder zu erkennen (s.a.
Kolbengeschwindigkeit). Die heutigen Motoren schaffen die
Höchstgeschwindigkeiten mühelos (Sie wird ja bei uns auf 250 km/h
begrenzt). Die Leistung muss also nicht unbedingt gesteigert werden,
deshalb setzt man mehr und mehr auf höheres Drehmoment. Schließlich will
der Autofahrer eine gute Beschleunigung und Durchzugskraft beim
Überholen. Dies erfordert Motoren, die bereits bei niedrigen Drehzahlen
ein hohes Drehmoment aufweisen und dies über einen langen Bereich
behalten (siehe hierzu auch meine weiteren Seiten).
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| Gute Erklärungen zum Vergleich Drehmoment und Leistung bei Diesel und Benziner
auch auf der Homepage von
Herrn Horbaschek |
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| siehe
auch: | Füllung
und Drehmoment | Leistung |Leistungssteigerung
|Aufladung
|Mehrventiler
| Variable
Steuerzeiten | Valvetronic
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