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Prüfungen an Diesel-Bauteilen der EDC

Die EDC (Electronic Diesel Control) von Bosch, hier am Beispiel mit Verteilereinspritzpumpe VP44, ist ein Dieselmotormanagement System.

Hier werden nur einige Beispiele zum Prüfen der Bauteile aufgezeigt. Die Realität in der Werkstatt kann hier keineswegs wiedergegeben werden.

Beispiel ist die EDC mit VP 44 von Bosch, die u.a. bei Audi im V6 2,5 TDI eingebaut ist.

OT-Geber

Induktionsgeber

Ersatzsignal: Drehwinkelgeber

Am Stecker, Signal mit Oszilloskop oder Multimeter ACV - beim Start mind. 1 V ~

Spulenwiderstand 1,4 - 1,8 KΩ

Fahrpedalgeber

Potentiometer mit Leerlauf- und Kickdownkontakt

Ersatzsignal: LL-Kontakt)

 

Rauschprüfung mit Oszilloskop

LL-Kontakt 5V

Teillast 0-5V

Volllast (Kick-Down) 0 V

Luftmassenmesser

Angesaugte Luftmasse und Ansauglufttemperatur

Ersatzwert bei Totalausfall

 

Pins: 1 Signal Ansauglufttemp., 2 Spannungsversorgung 12 V, 3 Masse, 4 Spannungsvers. 5V, 5 Signal Luftmasse

Spannungsversorgung 5 V und 12 V prüfen,

Signal-Spannungswerte bei verschiedenen Drehzahlen

 

NTC Wasser

Kühlmitteltemperaturfühler

Ab 110° C Überhitzungsschutz - Ruckeln!

 

Mit Ohmmeter oder Voltmeter

Nach Kennlinie

 

Hochdruck-Magnetventile

Schließdauer = Einspritzmenge

 

Prüfung der Leitung vom Pumpensteuergerät zu Magnetventil

Signalbild


Leitungen Motorsteuergerät zu Pumpensteuergerät

Wenn Hochdruckmagnetventile i.O. Prüfung unnötig

2x Versorgungsspannung 12V

2x CAN-Bus Hi und Lo = 0V mit 2fach Oszilloskop

2x Drehzahlsignal

Hinweis: Pumpe kann nur komplett getauscht werden

Spritzverstellermagnetventil

Ersatzwert bei Ausfall: Förderbeginn 20°nach früh

Tastverhältnis mit Oszi muss bei steigender Drehzahl kleiner werden

Nadelbewegungsgeber

Ersatzsignale: Drehwinkel- und OT-Geber

 

Signalspannung mit Oszi über Buchsenkasten oder Zwischenstecker

Unterschied min und max mindestens ca. 0,15 V i.O.

Versorgungsspannung 11-12V, Widerstand 80-120 Ω

Ladedruckregelung

Abhängig von Last, Drehzahl und Umgebungsdruck

Sichtprüfung Betätigungsstange: Überdruck- bzw. Unterdruckdose (Wastegateventil bzw. VTG-Lader)

Ladedruckgeber (im Ladeluftkühler) Versorgung 5V, Signal 0,4 - 4,8V

Umgebungsdruckgeber (im Steuergerät), Druckvergleich zw. beiden Gebern: max. 50 mbar im Stand

Elektropneumatischer Druckwandler (EPW) Tastverhältnis mit Oszi prüfen: bei steigender Drehzahl kleiner werdend (gilt auch für AGR)

Spulenwiderstand 15 - 18 Ω

Abgasrückführung

 

AGR-Ventil bis ca. 3000 1/min geöffnet, ab 3000 1/min geschlossen

Prüfen durch 2 Trübungsmessungen und Öffnen mit Unterdruckhand-Pumpe (zuerst freie Beschleunigung, dann Öffnen - Trübungswerte steigen)

Oder: Im Leerlauf Unterdruckschlauch am AGR-Ventil abziehen - Luftmasse steigt, Messen mit Oszi am Luftmassenmesser Signalausgang

  • zu Problemen beim TDI empfehle ich grundsätzlich den Besuche einer Fachwerkstatt

  • außerdem können die folgenden Links unter Umständen hilfreich sein: TDI-Ruckeln , Diesel-Schrauber,


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Autor: Johannes Wiesinger

bearbeitet: 19.02.2015

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