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Navigation (2) - Störeinflüsse und Genauigkeit

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Störeinflüsse

 

Ionosphärische Störungen 

Elektrisch geladene Teilchen, die sich in einer Höhe von 130 bis 200 km bewegen, reduzieren die Geschwindigkeit der GPS-Signale. Der Empfänger kann eine Kompensation durch Laufzeit-Vergleichsmessung von zwei verschiedenen Trägersignalen herbeiführen.  

Atmosphärische Störungen

 

Wasserdampf (Nebel) oder Wettereinflüsse, z.B. Eis auf der GPS-Antenne, können das Satellitensignal schwächen. Die Auswirkung auf die Positionsberechnung ist jedoch kleiner als die Breite einer durchschnittlichen Straße. 

Kombiantennen für GPS und Telefon 

Bei einer Fehlanpassung der Telefonantenne (schlechte Masseverbindung) steigt die Sendeleistung. Sie kann nicht vollständig abgestrahlt werden und stört den GPS-Empfang.

Signalabschattung

 

Voraussetzung für einen guten Empfang ist die freie „Sichtverbindung zwischen GPS-Antenne und den Satelliten. Häuserschluchten, Täler und Tunnel sowie Parkhäuser können die „Sichtverbindung ebenso beeinträchtigen wie ein Dachgepäckträger oder ein schlecht gewählter Einbauort der GPS-Antenne. Ergebnis einer solchen Beeinflussung kann eine ungenaue oder gar keine Positionsbestimmung sein.

Mehrwegempfang 

 

Reflektierte Signale führen durch die verlängerte Signallaufzeit zu Fehlberechnungen. Durch mathematische Korrektur werden solche Fehler erkannt und korrigiert.

Überschneidungen durch Satelliten

 

Relativ nah beieinander fliegende Satelliten schneiden sich spitzwinklig. Die Folge sind große Überschneidungsbereiche (rot). Die Positionsbestimmung wird ungenau. Im Gegensatz dazu schneiden sich weiter voneinander entfernte Satelliten fast rechtwinklig. Die Überschneidungsbereiche sind daher eher klein.

   

Genauigkeit

Für die zivile Nutzung werden die Signale zur Bestimmung der Position abgeschwächt (± 100 m). Dabei werden Störungen in die Funksignale der Satellitendaten eingestreut Selective Availability (SA). Mit einem zivilen GPS-Empfänger können die mit höherer Genauigkeit (Auflösung) gesendeten GPS-Daten für militärische Dienste nicht entschlüsselt werden. Seit 2. Mai 2000 ist SA abgeschaltet.

 

Um die Genauigkeit der Position für zivile Nutzer im dichten Straßenverkehr zu erhöhen wird die 

eingesetzt.

 

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Quellen:    Blaupunkt, Technik Profi, 

 


Johannes Wiesinger
bearbeitet: 19.02.2015
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