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Komfort und Sicherheit: Autofahren in der Zukunft

Sie steigen in Ihr Auto ein, es fährt selbstständig los und Sie gehen auf dem Weg zur Arbeit bequem ein letztes Mal die Präsentation durch. Nach Feierabend entspannen Sie sich auf dem Heimweg mit einem Film, denn der Wagen fährt wie von selbst. Autonomes Fahren ist längst kein Wunschbild mehr und Automobilhersteller forschen unentwegt an neuen Techniken. Mittels Fahrerassistenzsystemen, die eigenständig Geschwindigkeiten und Abstände anpassen und bei Gefahr abbremsen, bekommt das Autofahren in Zukunft eine ganz neue Bedeutung. Sobald dann noch Vitalparameter Herzfrequenz, Atmung und Hirnströme messen, sind wir im neuesten Jahrhundert der Automobiltechnik angelangt.

Autonomes Fahren

 

Was als Idee in den Köpfen von Autoforschern begann und mittlerweile mehr als nur eine reine Vision ist, sind Kamera- und Sensorsysteme, die sämtliche Ereignisse im aber auch um das Fahrzeug herum filmen, messen und an die entsprechende Stelle weiterleiten. In der Entwicklung befinden sich aktuell beispielsweise Kameras, welche die Bodenbeschaffenheit filmen und ein Signal an die Federung geben, damit diese sich entsprechend anpasst und dem Fahrer einen möglichst hohen Komfort bietet. Sensoren messen den Abstand zu anderen Verkehrsteilnehmern und geben einen Impuls an entsprechende Systeme, um das Tempo anzupassen. Wieder andere Messgeräte sollen dauerhaft sämtliche Vitalfunktionen messen, um bei epileptischen Anfällen, Herzinfarkten oder sonstigen Beschwerden entsprechend reagieren zu können.

Bremst das Auto ab, springt ABS an oder liegt ein Hindernis auf der Straße, übermittelt das Auto der Zukunft eine Information an die nachfolgenden Wagen. Via Funk und der Car-to-Car-Communication erhält der nachfolgende Fahrer beispielsweise auf dem Head-Up-Display ein Warnsignal und kann entsprechend frühzeitig reagieren.

Unfall Panne melden

 

Die meisten Fahrerassistenzsysteme werden zur Erhöhung der Verkehrssicherheit entwickelt, aber auch der Komfort des Fahrers soll nicht zu kurz kommen. Einfacher soll es sich in Zukunft etwa mit der Reinigung verhalten: Nissan hat einen Lack vorgestellt, an dem Schmutz und Regen einfach abperlen sollen. Das Gemisch aus Siliziumoxid und fluorierter Kohlenwasserstoff bildet die Oberschicht vom Lack zukünftiger Autos. Besonders praktisch ist die selbstreparierende Funktion – unter Sonneneinstrahlung reagieren Oxetan und Chitosan, kleine Moleküle werden freigegeben und Kratzer und Schrammen verschließen sich wie von selbst.

 

 


Autor: Johannes Wiesinger

bearbeitet: 21.07.2016








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