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Pulverbeschichtung für Autofelgen

 – Das müssen Autofahrer über die Pulverbeschichtung wissen

Die Pulverbeschichtung ist eine weit verbreitete Methode zur Pflege von Autofelgen. Sie erleichtert die Reinigung, schützt nachhaltig vor Korrosion und wertet optisch auf. Bei allen Vorteilen sind allerdings auch einige Dinge zu beachten.

So läuft das Pulverbeschichten ab

Grundsätzlich ist eine Pulverbeschichtung überall dort möglich, wo der Untergrund elektrisch leitfähig ist. In der Automobilbaubranche kommt das Verfahren deshalb nicht nur bei der Veredelung der Felgen, sondern auch bei der Beschichtung vieler anderen Fahrzeugteile wie der Karosserie oder dem Benzintank zum Einsatz. Einen Überblick über weitere Leistungen, die bei der Pulverbeschichtung eine Rolle spielen, findet man zum Beispiel unter http://www.pulver-beschichtung.com/angebot/pulverbeschichtung/.

Grundsätzlich kommt dabei immer dasselbe Verfahren zum Einsatz. Es umfasst im Wesentlichen zwei Arbeitsschritte.

Schritt 1 – Das Entlacken

Zunächst wird das Bauteil in einem chemischen Tauchbad von seinem bisherigen Lack befreit. Im Anschluss daran werden die Felgen aufgeraut. Auf diese Weise kann der neue Lack später besser haften. Hierbei kommen Verfahren wie die Sand- oder Glasperlenbestrahlung zum Einsatz. Ein weiterer Vorteil dieser Methode besteht darin, dass die Oberfläche der Felgen chemisch und metallisch gereinigt wird.

Schritt 2 – Die Pulverbeschichtung

Im zweiten Schritt kommt es dann zur eigentlichen Pulverbeschichtung. Der Lackierer verwendet hierbei eine Sprühpistole, die die Lackpartikel elektrostatisch auflädt. Das geschieht entweder durch Reibung oder per Elektrode. Da die Felge selbst genau anders herum geladen ist, halten die Lackpartikel optimal. Insgesamt umfasst der Vorgang drei Schritte. Beim ersten wird die Grundierung, beim zweiten der Farblack und beim dritten der Klarlack aufgetragen.

Lackierpistole Pulverlack

Für die Pulverlackierung kann man keine gewöhnliche Lackierpistole nehmen. es braucht eine, die die Lackpartikel auflädt. (Bild: harcoreraveman-gemeinfrei)

Die Schritte werden jeweils durch eine 45-minütige Einbrennphase unterbrochen. Dabei werden die Felgen auf eine Temperatur von 200°C erhitzt. Die Polyesterharz-Partikel härten auf diese Weise aus und bilden eine feste Schicht.

Welche Vorteile hat eine Pulverbeschichtung?

Der Hauptvorteil einer Pulverbeschichtung besteht im geringeren Pflegeaufwand für die Felgen. Die behandelten Felgen bedürfen eines weitaus geringeren Pflegeaufwands. Die Beschichtung wirkt schmutzabweisend. In der Regel genügt etwas Wasser und ein wenig Felgenreiniger, um alle Verschmutzungen mit wenig Aufwand zu entfernen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Pulverbeschichtung die Felge zuverlässig vor Kratzern schützt. Mit einer Dicke von 150 bis 200 Nanometern ist sie schlagfest und gleichzeitig sehr elastisch.

Überdies lässt die Beschichtung die Felgen mit ihrer gleichmäßigen, glänzenden Optik sehr viel edler und sportlicher aussehen.

Die Vorteile einer Pulverbeschichtung im Überblick

  • edle Optik

  • einfache Felgenpflege

  • in vielen verschiedenen Farben erhältlich

  • dauerhafter Schutz vor Korrosion und ähnlichen Beschädigungen

  • mit verhältnismäßig geringem Aufwand durchführbar

Ein Video zum Vergleich Lackierung oder Pulverbeschichtung

 

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Autor: Johannes Wiesinger

bearbeitet: 19.02.2015









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