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Das System der EPS
hat folgende Funktionen:
Im EPS - System ist
die elektronische Regelung der geschwindigkeitsabhängigen
Servounterstützung integriert. Im EPS - Steuergerät sind dafür
Kennfelder der Lenkunterstützungs - und Dämpfungscharakteristik
hinterlegt. |
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Für die Berechnung der Servounterstützung benötigt das EPS - Steuergerät folgende Eingangsgrößen:
Die aus den Eingangsgrößen
berechneten Werte ergeben zusammen mit der Kennlinie das notwendige
Unterstützungsmoment. Diese Unterstützung wird durch einen Elektromotor erzeugt
und mit einem Schneckengetriebe auf die obere Lenksäule übertragen.
Über den FDC - Taster kann der Fahrer die Funktion für sportliches Fahren wählen. Das EPS - Steuergerät erhält diese Information und schaltet auf das Kennfeld für sportliches Lenkverhalten um.
Des weiteren hat das ESP - System eine aktive Lenkungsrückstellung, welche mithilfe des Lenkwinkelsensors realisiert wird.
Die Servoeinheit dient zur aktiven Lenkkraftunterstützung in Abhängigkeit von den Lenkkräften und den Systembedingungen.
Die Servoeinheit besteht aus:
Elektromotor (4 unteres Bild)
Schneckengetriebe (9)
Steuergerät (3)
der Wickelfederkassette für die Leitungsaufnahme des internen Lenkmomentsensors (2)
verschiedenen internen Sensoren zur Erfassung der Drehzahl des Elektromotors, des Lenkmoments, der Temperatur und der Bordnetzspannung des systems
Die Servoeinheit befindet sich an der oberen Lenksäule und somit geschützt im Fahrzeuginnenraum.
In der Servoeinheit wird das eingebrachte Lenkmoment mit Hilfe des Lenkmomentsensors erfasst. Das EPS-Steuergerät berechnet daraufhin die geforderte Lenkunterstützung und steuert den Elektromotor entsprechend an. Der Elektromotor in der Servoeinheit überträgt die geforderte Lenkunterstützung an das Schneckengetriebe
Die Regelelektronik berücksichtigt unterschiedlichste Parameter - z.B. Fahrgeschwindigkeit, Lenkwinkel, Lenkmoment und Lenkgeschwindigkeit. Eine programmierbare Dämpfungscharakteristik garantiert die hervorragende Absorption von Fahrbahnstößen.
![]() EPS Lenkung |
1 = Magnetisches Polrad 2 = Lenkmomentsensor 3 = EPS-Steuergerät 4 = Elektromotor der Servoeinheit 5 = Welle des Schneckengetriebes 6 = Lenkwinkelsensor 7 = Verdrehsicherung 8 = Gehäuse für Schneckengetriebe und Lenkmomentsensor 9 = Schneckengetriebe 10 = Torsionsstab |
Der Lenkwinkelsensor (6)Der Lenkwinkelsensor welcher an der oberen Lenksäule montiert, ist hat beim EPS - System nur für die aktive Lenkungsrückstellung Bedeutung. Wenn das EPS - Lenksystem überlastet ist, so schützt es sich durch Abnahme der Servounterstützung. Der Fahrer bemerkt die erhöhten Lenkmomente, die aufgebracht werden müssen. Gleichzeitig erhält der Fahrer ein optisches Signal durch die Kontrollleuchte. Das System erkennt Fehler durch veränderte Systemtemperatur oder durch veränderte Spannungswerte. Zwischen 10V und 16V hat das System Normalfunktion, zwischen 16V und 17V und zwischen 9V und 10V reduzierte Unterstützung, unter 9V und über 17V hat das System keine Funktion. Vorteile des EPS- Bessere Fahrdynamik:
- Mehr Fahrkomfort: Entkoppelung von Achsschwingungen; dennoch werden ausreichend relevante Fahrbahninformationen (unterschiedliche Fahrbahnzustände) an den Fahrer übermittelt, Straßenstörungen werden besser abgeschirmt gesteuerte, geschwindigkeitsabhängige Lenkkraftunterstützung (z.B. Einparken und Autobahnfahrt). - Höhere Fahrsicherheit:
- Geringere Umweltbelastung:
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Quellen: Akademiebericht Dillingen, BMW, BOSCH
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