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Autobatterien halten in der Regel vier bis sechs Jahre
– dann machen sie schlapp. Besonders zu Beginn der kalten Jahreszeit geben
gealterte Akkus bei niedrigen Temperaturen schnell ihren Geist auf. Dann
ist Ersatz fällig.
Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung
hat gemeinsam mit der Auto Zeitung acht Starterbatterien auf Herz und
Nieren getestet. Auf dem Prüfstand standen Blei-Batterien im Bereich 70
bis 72 Ampere-Stunden. Akkus dieser Kapazität werden besonders häufig in
Kleinwagen und Kompaktmodellen eingesetzt, etwa in VW Golf oder Opel
Astra.
Sieger des GTÜ-Tests ist die Batterie Power Plus von
Sonnenschein (99 Euro), die gleich in vier Testdisziplinen mit Bestwerten
abschnitt (siehe Ergebnistabelle). Der zweitplazierte Akku, die Premium
Superior Power von Exide (95 Euro), punktete mit der besten Kapazität und der
höchsten Anzahl von Entladezyklen. Mit durchweg guten Ergebnissen überzeugte
die Moll-Battreie M3 plus K2 (130 Euro). Verlierer ist die Arktis High-Tech
(126 Euro) mit der geringsten Punktzahl.
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Batterietest der GTÜ (Oktober 2010) |
Die Ergebnisse der Einzeltests
sind mitunter ernüchternd. Keine der Batterien erreichte nach der
vollständigen Erstladung die angegebene Nennkapazität von 70 bis 72 Ah. Der
beste Testkandidat, die Exide-Batterie, erreichte 92 Prozent (also 66 Ah),
dicht gefolgt von der Moll (64 Ah), während die schlechteste, die Arktis, nur
auf 54 Prozent kam – also statt 70 nur 38 Ampere-Stunden bereitstellte.
Besser schnitten die Batterien dagegen bei Kälte ab. Bei eisigen
Temperaturen bis Minus 20 Grad entpuppte sich mit 16 möglichen
Kaltstartversuchen der Testsieger, die Sonnenschein-Batterie, als besonders
wintertauglich. Auch die Batterie von Moll schnitt mit 14 kräftezehrenden
Kaltstarts gut ab. Die Arktis schaffte dagegen gerade mal sieben Kaltstarts.
Auch in puncto Lebensdauer erreichte Sonnenschein die besten Werte. Moll, Max
Bahr, Varta und Bosch Silver überzeugten hier ebenfalls. |
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Der
Tipp von kfztech.de: Vor Beginn der Kälteperiode die Batterie vom
Fachmann prüfen lassen.
Die kompletten Ergebnisse in
tabellarischer Form:
(Anklicken)
Quelle: Tabelle, Bild und Text: GTÜ
Weitere
Infos zu Batterien und Bordnetze gibt es auch von BOSCH:

Johannes
Wiesinger
bearbeitet:
02.12.2010