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Diesel aus Wasser - das Wunder von Papenburg

ein Gastbeitrag von Ulrich F. Sackstedt

Der Traum von der künstlichen Herstellung des Elementes GOLD ist seit dem Mittelalter ein Traum derer, die ohne Arbeit reich zu werden gedenken. Daß dies mittlerweile mit dem Zinsgeldsystem viel einfacher geht, wird geflissentlich übersehen oder zumindest nicht explizit ausgesprochen.

  • Was hat dieser Traum der abendländischen Menschheit aber mit der Realität zu tun?

  • Gibt es einen realistischen Ansatz, aus unedlen Metallen edle Metalle herzustellen?

  • Und könnte man dies auch auf andere chemische Elemente übertragen?

Darauf geben uns die modellhaften Erkenntnisse der Schulphysik eine Antwort: Man kann. Transmutation (von lat. Verwandlung), so sagt sie einschränkend, ist mit chemischen Mitteln nicht möglich. Jedoch tritt sie beim Zerfall radioaktiver Elemente in sogenannten Kernreaktionen in Erscheinung. Sie findet sogar in großtechnischer Anwendung bei der Energiewandlung in Atomreaktoren statt.

Transmutationsversuche

Der Versuch Diesel aus Wasser zu gewinnen - Bild: Gesen / egm

Wie hatte das angefangen?

Ein gewisser Ernest Rutherford beschoss Stickstoff mit Alphastrahlen und hatte damit die erste bekannte Elementumwandlung bewerkstelligt. Was bei diesem Beschuss nämlich herauskam, war Sauerstoff. Nach schulphysikalischer Vorstellung stoßen bei einer solchen Kernreaktion zwei Atomkerne oder ein Atomkern mit einem Teilchen zusammen, wobei die Atomkerne ihren inneren Aufbau ändern. Ein Umbau von Protonen, Elektronen und Neutronen geht vonstatten. Erst durch diese Änderung des Atomkerns wird die Umwandlung in ein neues chemisches Element vollzogen. Meist hat dies eine radioaktive Abstrahlung zur Folge, denn es wird Energie frei. Auch dies war eine Entdeckung von Rutherford.

In Papenburg hat nun vor einigen Jahren ein kleines privates Unternehmen eine Technik entwickelt, die sich von den beschriebenen Transmutationen ganz erheblich unterscheidet. Sie kommt nämlich ohne hohen Energieaufwand aus und muss keine Atomkerne beschießen, um daraus neue Kerne und damit neue Elemente zu gewinnen. Deswegen gibt es auch keine Radioaktivität. Sie greift dabei ganz einfach auf die Kräfte der Natur zurück.

Wissenschaftliche Autodidakten waren es, die diese Möglichkeiten auf den Weg brachten. Als einer der bekanntesten ist hier der österreichische Förster Viktor Schauberger zu nennen, der sich intensiver Naturbeobachtung widmete und dabei zu ganz außergewöhnlichen Erkenntnissen kam. Er studierte zunächst Wasserwirbel und Forellen, die sich mühelos gegen die Strömung der Bäche und Flüsse bewegten. Er machte eigene Versuche und ahmte damit die natürlichen Wirbelbewegungen nach. Dabei stellte er fest, daß ein nach innen gerichteter Wirbel, eine sogenannte Einwirbelung, sich sogar selbst beschleunigen kann. Ihm wurde schnell klar, daß man dabei auf die Naturform des Eies zu achten hatte, denn der Aufbau eines Eies entsprach auch der Form des nach innen gerichteten und von oben nach unten immer enger werdenden Wirbels. Er konstruierte einen nach ihm so benannten Schauberger-Trichter, mit denen sich allerlei natürliche Kräfte in den Dienst stellen ließen. Heute bezeichnet man ihn als den Entdecker der Implosionskräfte, die Schauberger als das wesentliche, aufbauende Naturprinzip erkannt hatte und es später in bahnbrechende technologische Anwendungen fließen ließ. Nicht die zerstörenden Kräfte der Explosion, sondern die der Implosion müssten das Ziel sein, wenn man eine Technik mit der Natur und nicht gegen sie installieren wolle.

Diesel zu Wasser - wie geht das?

Ein solcher Schauberger-Trichter ist auch wesentlicher Bestandteil des Diesel-zu-Wasser-Verfahrens der Firma egm in Papenburg. In einem ersten Schritt wird eine Diesel-Wasser-Emulsion vorbereitet, in den Trichter hineingegeben und dann in einem weiteren Schritt intensiv miteinander verwirbelt. Dabei wird der bereits beschriebene Wirbel (Vortex)-Effekt genutzt. Dabei treten sehr starke Zentripetal-Kräfte auf, die das Gemisch in die untere Verengung des Trichters ziehen. Anschließend gelangt es in die nächste Stufe, wo die Flüssigkeit für eine Weile zur Ruhe kommt. Anschließend wird sie einer weiteren Naturkraft ausgesetzt, die man Kavitation nennt.

Sun Diesel

Die helleren Gläser mit Aufschrift "Sundiesel" enthalten EGM-Eco-Diesel - Bild: Gesen / egm

Die erhaltene Flüssigkeit wird dabei in eine Rohrverzweigung geleitet. Beide Rohrzweige sind am Ende so angeordnet, daß sie sich frontal gegenüberstehen. Unter hohem Pumpendruck schießen nun zwei Flüssigkeitsstrahlen aus feinen Düsen aufeinander. Dabei bilden sich durch auftretende enorme Druckunterschiede im Innern der Flüssigkeit Dampfblasen aus, die nach kurzer Zeit kollabieren, um danach in die flüssige Form zurückzufallen, also zu kondensieren.

Während dieses Vorgangs, der auch hohe mechanische Kräfte freisetzt, vollzieht sich nun die eigentliche, bis jetzt nicht vollständig erklärte Elementumwandlung, wobei aus den im Wasser enthaltenen Elementen Wasserstoff und Sauerstoff nun Kohlenstoff entstehen muß, denn ein Teil des in die Emulsion gegebenen Wassers wird nun zu Diesel und vermehrt am Ende die eingewirbelte Dieselmenge um 25%. Da die Kohlenwasserstoffketten des nun vermehrten Dieselanteils neben Wasserstoff auch Kohlenstoff enthalten, muß dieser Kohlenstoff ja aus dem hinzugeführten Wasser stammen, also durch eine atomare Umformung und Neuformung (eine Transmutation) entstanden sein. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist während des egm-Prozesses das Sauerstoffatom O des Wassers (H2O) zu Kohlenstoff C transmutiert, während der Wasserstoffanteil (H) direkt in die neue Verbindung übergegangen ist. Was bisher nicht für möglich gehalten wurde, ist damit Realität geworden. Ein Teil des Wassers wurde zu Diesel.

Diesel aus Wasser

Hier findet die Elementumwandlung statt - Bild: Gesen / egm

Wie wir daraus erkennen, gibt es offensichtlich doch eine Transmutation auf niedrigem Energienieveau, auch wenn Schulwissenschaft das bisher nicht wahrhaben will, weil sie leider interessengebunden ist. Und das Gute daran: Man erhält bei diesem Wirbel-Kavitationsprozeß einen neuen gleichzeitig noch umweltfreundlichen Kraftstoff, einen ECO-Diesel, der über einen höheren Brennwert, einen stark verringerten Schwefel- und Rußanteil und damit auch wesentlich verbesserte Abgaswerte verfügt und der auch kein Restwasser mehr enthält. Das alles bei einem Produktionsaufwand von ca. nur 1/10 ct pro Liter. Rechnet man den gesparten Dieselanteil durch die Verwendung von Wasser mit hinein, so kommt man auf eine weitaus preiswertere Alternative zu herkömmlich erzeugtem Diesel.

Feinstofflichkeit der Materie - Kalte Fusion - LENR

Der Chemiker Dr. Klaus Volkamer hat sich der Sache aus erweiterter wissenschaftlicher Sicht angenommen und mit dem von ihm entwickelten Modell der Feinstofflichkeit der Materie neue Tore geöffnet, hinter das Geheimnis der Niedrigenergie-Transmutation zu kommen. Materie kann danach unter besonderen Bedingungen in eine andere Erscheinungsform übergehen, wo Prozesse ablaufen, die sich den herkömmlichen Wissensmodellen nicht erschließen. Hier wird der Leser unweigerlich auch an die Niedrigenergie-Technik (LENR) der Italiener Rossi und Focardi erinnert, die ebenfalls Gegenstand erbitterten Streites war, und die die sogenannte kalte Fusion von Nickel zu Kupfer auf den Weg gebracht hat. Manches spricht dafür, daß sowohl das egm-Wasser-Diesel-Verfahren als auch die kalte Fusion zwei Brüder sind, nahe Verwandte aus dem Bereich der neuen Energietechnologien, die die Menschheit aus dem Joch der Abhängigkeit befreien könnten.

egm-Diesel wurde inzwischen vielfach in anerkannten Labors getestet und kam bei einem Langzeitversuch in einer Fahrzeugflotte zum Einsatz. Wesentlich verbesserte Umweltwerte sowie eine Herstellung auf unterstem Kostenniveau machen ihn nicht etwa zu einem Kraftstoff der Zukunft, sondern zu einem Kraftstoff der Gegenwart, denn er ist schon jetzt einsatzfähig. Die großtechnische Umsetzung des patentierten egm-Verfahrens wartet auf ihren Beginn, nachdem sie eine ganze Reihe von Erprobungen hinter sich gebracht hat. Auch wenn sich schulwissenschaftliche Erklärung hier immer noch schwer tut, hat die konsequente Ausnutzung von Naturkräften, wie sie bei Wirbel- und Kavitationsvorgängen vorkommt, hier zu einem herausragenden Ergebnis geführt, das von niemandem mehr in Zweifel gezogen werden kann.

Und wieder waren es wissenschaftliche Außenseiter, die in ihrer idealistischen Einstellung etwas zustandebrachten, wovon die etablierte Wissenschaft träumt. Viktor Schauberger wie auch Wilhelm M. Bauer (beides Österreicher) sowie David Daudrich sind die wichtigsten Namen, die hier als Wegbereiter dieser vielversprechenden Brückentechnologie zu nennen sind. Da Erdöl noch geraume Zeit unsere Zivilisation bestimmen wird, ist es nur logisch, diesen wertvollen Rohstoff mit Hilfe des überall und fast kostenlos verfügbaren Naturrohstoffs Wasser zu vermehren, um Kosten zu senken und die Umwelt zu entlasten. egm-Firmenchef Wolfgang Gesen hat das erkannt und die Weichen dafür gestellt.

Links: www.egm-international.com , Spiegel Artikel 25/2015


Autor: Ulrich F. Sackstedt

bearbeitet: 24.08.2016


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