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Welche Autoversicherung brauche ich?

Seit der Ottomotor um 1876 entwickelt wurde, ist das Auto fester Bestandteil des Alltags geworden. Ob es der tägliche Weg zur Arbeit, zum Flughafen, in den Urlaub oder zur Uni ist, das Auto ist immer noch eines der Hauptfortbewegungsmittel auf unseren Straßen. Doch ein Auto kann sehr teuer werden und verbraucht viel Benzin, welches unter anderem wegen schwindender Ressourcen immer teurer wird. In den Zeiten des globalen Wandels ist das Auto schon fast ein Luxusgut geworden. Denn bei der Kostenrechnung sind nicht nur die Anschaffungskosten eines Autos zu berücksichtigen, sondern auch die Kfz-Versicherung, die Kfz-Steuer und die laufenden Betriebskosten (Benzin, Wartung, Reparaturen) sind mit einzukalkulieren. Auch ein Auto, welches wenig oder nicht genutzt wird, verursacht Kosten. Der ADAC schätzte diese auf rund 3.840 Euro jährlich (320 Euro pro Monat).

Welche Autoversicherung ist die Richtige? - Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

 

Kfz-Versicherungen und ihre Leistungen

Fahrzeugmodelle sind in unterschiedliche Typklassen eingestuft, nach denen sich die Versicherungskosten orientieren. Die Typklassen ergeben sich aus verschiedenen Parametern wie etwa die „Reparaturfreundlichkeit“ und die Schadenshäufigkeit eines Wagens. Jährlich zum Oktober hin werden die Einstufungen überprüft und wenn notwendig, überarbeitet. Als Faustregel kann man sagen, dass je größer die Motorleistung, desto höher die Typklasse und somit auch der Versicherungsbeitrag.

Es gibt drei Arten der Autoversicherung: Haftpflichtversicherung, Vollkasko und Teilkasko. Jede leistet unterschiedliches und hat ihre Vor- und Nachteile. Mittels praktischen Tarifrechnern wie der von tarifcheck24.com, kann ganz individuell und bequem der richtige Versicherungsschutz nach ihren Bedürfnissen gefunden werden.

Die Haftpflichtversicherung ist den deutschen Fahrzeughaltern gesetzlich vorgeschrieben und bietet somit nur einen grundlegenden Schutz. Diese übernimmt Sach-, Personen- und Vermögensschäden. Die Höhe des Beitrages ist abhängig von Fahrzeug, Beruf und Wohnort.

Die Teilkaskoversicherung umfasst mehr Schäden und kommt in der Regel auch bei Diebstahl, Glasbruch, Brand und Explosion, Wildunfall und höherer Gewalt (z.B. Unwetterschäden wie Hagel, Überschwemmung, Sturm etc.) auf. Je nachdem in welchem Maße sich der Versicherte an der Reparatur selbst beteiligt bzw. den Schaden überhaupt meldet, können die Versicherungskosten gegebenenfalls steigen. Durch Schäden entstandene Nutzungsausfälle und Mietwagennutzung werden nicht übernommen.

Die Vollkaskoversicherung umfasst die oben genannten Leistungen der Teilkaskoversicherung. Zusätzliche Leistungen umfassen Blechschäden z.B. bei selbst verschuldeten Unfällen und Vandalismus am Wagen (Kratzer, Farbe etc.). In einigen Fällen kann die Vollkasko mit den höheren Leistungen günstiger sein als die Teilkaskoversicherung. Dies ist dann der Fall, wenn eine hohe Schadenfreiheitsklasse vorliegt. So geben viele Kfz-Versicherungen einen Schadenfreiheitsrabatt – günstiger Beitrag bei mehr Leistungen im Vergleich zu der Teilkaskoversicherung.

Bei der Beitragszahlung ist möglich monatlich, vierteljährlich, halbjährlich und jährlich zu zahlen. Wer jährlich zahlt kann mit unter einiges an Geld sparen. Es gibt noch einige weitere Leistungsmerkmale der Kfz-Versicherung, die man sich näher anschauen sollte.

 


Autor: Johannes Wiesinger

bearbeitet: 19.10.2016


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