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Fahrzeug-Inzahlungnahme vs. Fahrzeug-Pfandleihe

Das Prinzip der Inzahlungnahme des „Altfahrzeugs“ bei einem Autohändler ist altbewährt und bekannt. Die Gründe für eine Veräußerung von des Deutschen liebstes Kind können von Geldsorgen, über eine in Planung stehende kostenintensive Anschaffung, bis hin zu dem Wunsch eines größeren und fabrikneuen Wagens reichen. Für die Überbrückung von finanziellen Engpässen etabliert sich zunehmend ein KFZ-Pfandleihhaus der besonderen Art am Markt: Pfando`s cash & drive mit Firmenhauptsitz in Berlin.

Auto Verkauf
Fahrzeug in Zahlung nehmen oder in ein Pfandhaus gehen? - Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

Das Unternehmen nimmt die Kundenfahrzeuge als Pfandleihe entgegen – allerdings spielt hierbei der Fahrzeugtyp keine Rolle mehr: Es besteht die Möglichkeit sein „gutes altes Stück“ dort vorzustellen, und genauso darf auch gerne ein Bagger angeboten werden. Darüber hinaus besteht die Option, einfach mit dem eigenen Vehikel und Bargeld in der Tasche wieder vom Hof fahren zu können – wer hierbei an einen Raub denkt, weit gefehlt!

In Betracht solcher neuer Liquiditätsvarianten am Fahrzeugmarkt – was ist am Ende für den Verbraucher sinnvoller: Eine klassische Inzahlungnahme oder doch eher die progressive Pfandleihe?

Fahrzeug-Inzahlungnahme – altbewährt und gut?

Im Autohandel hört die herkömmliche Inzahlungnahme des Altwagens zum üblichen Tagesgeschäft. Die Autohäuser suggerieren dadurch ihren Kunden, dass sich um sie und ihr bisheriges Goldstück gut gekümmert wird: Schlussendlich braucht der Kunde weniger für das neue Fahrzeug zu bezahlen, da das Alte mit dem Neuen aufgerechnet wird – eine bequeme und funktionale Art, um nicht den vollen veranschlagten Preis des anvisierten Autos aufbringen zu müssen und sich dazu keine Gedanken weiterzumachen, wie man den ausgedienten Wagen schnellstmöglich loswerden sollte.

Das Fahrzeug wird ordentlich im Autohaus nach Schwacke-Liste oder DAT bewertet und im Anschluss von geprüften Sachverständigen der DEKRA, TÜV oder GTÜ im Hinblick auf den Zustand und Vorschäden überprüft. Daraus resultiert ein Betrag, der dann beim Kauf des neuen Autos gutgeschrieben wird – der Kunde verkauft in dem Zuge sein Fahrzeug an den Händler. Soweit die schöne und einfache Theorie.

Allerdings besteht nach der Wertermittlung oftmals die Frage im Raum, warum das Auto nur noch wenig Wert hat – hierbei unterliegt das Gefühl leider keinem falschen Eindruck: Die Autohäuser fungieren als Wirtschaftsunternehmen und wollen Gewinne erzielen. Auf Grund dessen sind die offiziellen Bewertungssysteme der Hersteller für eine manuelle Anpassungsvariante der Autohäuser auf einige Faktoren hin einstellbar, wie beispielsweise ein regionaler Pauschalabzug von zehn Prozent des ermittelten Wertes.

Um den entgegen zu wirken, haben die Händler hierzu die Möglichkeit von den Herstellern direkt zur Verfügung gestellte Margen und Prämien im Sinne ihrer Kunden beim Kauf eines Autos einzusetzen und somit um ihre Gunst zu werben – nur in wie weit dies ein Autohaus tun möchte oder kann, obliegt ihm selber und ist zusätzlich dem auserwählten neuem Auto unterlegen: Denn jeder Wagen erhält eine eigene spezifische Kalkulation, wobei auch ein preisliches Unterlimit festgelegt wird. Unter dem Strich soll Gewinn erwirtschaftet werden, sowohl mit dem neuen Fahrzeug, als auch mit der Inzahlungnahme.

Fahrzeug-Pfandleihe – eine sinnvolle Variante?

Für alle, die ihr Auto oder ihr sonstiges Fahrzeug – bezugnehmend auf das KFZ-Pfandleihhaus Pfando – lieb gewonnen haben und nicht endgültig veräußern möchten, ist die Pfandleihe eine wahre Option am Markt. Hierbei wird das angebotene Vehikel ebenfalls einer exakten Bewertung unterzogen, allerdings wird der errechnete Betrag ausgezahlt, statt an einen Neukauf geknüpft. Die Versuchung sich zu überschulden, um an ein neues Fahrzeug zu gelangen, da für das bisherige Auto eine größere Reparatur ansteht – die wohlmöglich nicht getragen werden kann, ist im üblichen Autohandel höher. Was wäre, wenn ihr eigenes Auto für seine Reparatur die Kosten heranschafft?

Mit eben solcher Überlegungen hat sich das Unternehmen Pfando für seine Kunden auseinandergesetzt: Mit finanziellen Sorgen zum KFZ-Pfandleihaus fahren und dann die Möglichkeit von Bargeld in einer Stunde zu haben – und dabei das eigene Auto wieder mitzunehmen. Mit diesem Geschäftsmodell wurde im Fahrzeugmarkt eine kundengerechte Lücke aufgetan. Wer möchte schon seinen hochgeschätzten Oldtimer verkaufen, um ein paar schlechte Monate zu überbrücken?

Schlussendlich ist die persönliche Situation – sowohl finanziell, als auch emotional dem Fahrzeug gegenüber – entscheidend, welche Variante für einen selbst in Frage kommt. Ist man derzeit nicht auf jeden Groschen angewiesen oder hat das Fahrzeug auch keinerlei bestimmten Erinnerungswert, kann es eher zum Eintausch eines neuen schönes Autos dienen. Geht es jedoch hauptsächlich um eine nötige finanzielle Unterstützung – ohne langwierige Kreditprozedere – wird die Wahl der KFZ-Pfandleihe die bessere sein. Das liebste Stück wird für die Leihdauer sehr gut verwahrt, bis es wieder abgeholt werden kann. Vielmehr kann man es sogar direkt weiter nutzen, ohne weitere Kopfschmerzen in Bezug auf Geldsorgen.

 

 

 


Autor: Johannes Wiesinger

bearbeitet: 22.09.2016









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