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Car Sharing leicht gemacht

Immer ausreichend Geld zur Verfügung haben und auf nichts verzichten zu müssen – für viele Menschen ist das eine Wunschvorstellung. Um kurzfristige Engpässe zu überwinden, kann man seinen Wagen oder sein Motorrad bei einem Pfandleihhaus Pfandkontor einlösen. Damit es aber gar nicht so weit kommt, ist es sinnvoll, sich Alternative zu überlegen. Benötigt man tatsächlich ein eigenes Auto? Oder ist das immer beliebter werdende Car Sharing auch eine Möglichkeit für mich, mobil zu bleiben und dabei eine umfassende Kostenkontrolle zu besitzen?

Vor allem in Großstädten ist diese Art des Autoleihens nicht mehr wegzudenken. Die echte Alternative zu einem eigenen Wagen rechnet sich in den meisten Fällen, denn man teilt sich nicht nur ein Auto, sondern auch die damit verbundenen Kosten. Versicherung, Abnutzung, Reinigung – all diese Sorgen entfallen für den Nutzer beim Car Sharing.

Car Sharing

Car Sharing erfreut sich in großstädten immer größerer Beliebtheit (Foto: DN / pixelio.de)

Mietwagen oder nicht?

Man könnte meinen, dass das Wort „Car Sharing“ schlicht als neudeutsch für den Begriff „Mietwagen“ steht. Ganz so ist es jedoch nicht. Denn je nach Anbieter stehen die Autos frei zugänglich in einem bestimmten Stadtgebiet oder auf speziell dafür ausgewiesenen Flächen. Die Wagen sind bei den beiden größten Anbietern Car2Go und DriveNow für Kunden der jeweiligen Dienste frei zugänglich. Besonders praktisch ist das für Kurzentschlossene, die jetzt ein Auto in ihrer Nähe benötigen. Die entsprechende App zeigt dann an, in welcher Straße und an welchem Standort genau das nächste freie Fahrzeug zur Verfügung steht.

Andere Anbieter, andere Systeme: So hat das Angebot des Car Sharings der Deutschen Bahn, Flinkster, ein stationäres Prinzip. Das Mieten des Wagens ist nur von festen Sammelplätzen aus möglich. Dorthin müssen diese nach dem Benutzen auch wieder zurückgebracht werden.

Kosten im Rahmen halten können

Bei allen Anbietern zahlt man vor Inbetriebnahme eine einmalige Gebühr. Diese kann sehr stark variieren, weswegen man das Angebot als auch das eigene Fahrverhalten besonders gegeneinander abwägen sollte. Für die Mietdauer verlangen alle Anbieter eine gewisse Summe. Bei den Marktführern wird dabei im Minutentakt abgerechnet – selbst, wenn das Auto geparkt wird und man dies nach dem Einkauf oder einem kurzen Verwandtenbesuch wieder benötigt. Bei den anderen „Car Sharern“ beträgt die Mindestmietdauer zumeist eine Stunde – je nach Fahrzeugtyp, Tarif und auch der jeweiligen Tageszeit können die entstehenden Kosten variieren. Bei Car2Go und bei DriveNow erhält man als Fahrer Freikilometer (50 km bzw. 200 km), anschließend zahlt man zusätzlich zum Zeitpreis eine weitere Gebühr.

Für Viel- und Schnellfahrer ist aber gesagt, dass die Spritkosten im Mietpreis inbegriffen sind und man mit der im Handschuhfach befindlichen Karte an der Zapfsäule bezahlen kann.

 

 

 

 

 


Autor: Johannes Wiesinger

bearbeitet: 12.03.2016


















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